- 16.12.2011, 09:47:49
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Adensamer erteilt Heinisch-Hosek klares Nein zu Streichung der Langzeitvariante des Kinderbetreuungsgeldes
St. Pölten (OTS) - Nach der familienfeindlichen Aussage "Kinder
gehören für mich so früh wie möglich in eine Bildungseinrichtung"
(Heute-Interview vom 13.12.) zögert Bundesministerin Gabriele
Heinisch Hosek nicht lange mit einer bombastischen Zugabe und
propagiert die Abschaffung der Langzeitvariante des
Kinderbetreuungsgeldes. "Nein, nicht mit unseren Familien", ist die
Präsidentin der NÖ Familieninteressenvertretung, LAbg. Erika
Adensamer, empört und erteilt diesem Vorschlag eine klare Absage.
"Die Langzeitvariante bietet Müttern und Vätern die Möglichkeit,
länger bei ihren Kindern zu bleiben - ein Modell, das die Hälfte
aller Kinderbetreungsgeldbezieher/innen wählt. Auch unserer Studie
"Familien in NÖ" zufolge wollen 90 Prozent der Eltern mindestens 2
1/2 Jahre lang ihre Kinder innerhäuslich betreuen. Kinder brauchen
ihre Eltern - externe Betreuungseinrichtungen sind zwar wichtig, um
die Wahlfreiheit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu
gewährleisten, allerdings dürfen Kinderbetreuungseinrichtungen kein
Ersatz zur Familie sein - sondern dürfen lediglich eine Ergänzung
sein! Deshalb gilt hier die Devise: Wahlfreiheit statt
Zwangsbeglückung! Als Vertreterin der NÖ Familien warne ich vor der
zunehmenden Auslagerung von kleinen Kindern aus der Familie. Die
Politik ist dazu verpflichtet ein Sprachrohr für Eltern zu sein und
Entscheidungen zugunsten ihrer Wähler/innen zu treffen. Da ja auch
bekanntlich viele Politiker/innen Kinder haben, erwarte ich eine
familienfreundliche Haltung - und allen anderen wünsche ich
Einfühlungsvermögen und Weitblick", so Adensamer abschließend.
Rückfragehinweis:
INTERESSENVERTRETUNG DER NÖ FAMILIEN Landhausplatz 1, Haus 1, Top 2 3109 St. Pölten TEL.: +43 2742/9005-16499 FAX: +43 2742/9005-16290 Mail: [email protected]
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