- 16.12.2011, 09:12:43
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Erstes Rettungsprojekt für die Streunerhunde in der Ukraine
VIER PFOTEN und Stadt Lemberg unterzeichnen großes Sterilisationsprojekt zum Schutz der Straßenhunde
Wien (OTS) - Nach den vielen Berichten über das massenhafte
Vergiften, Erschlagen und sogar Verbrennen von Streunerhunden im
Vorfeld der Fußball-EM 2012 in der Ukraine gab es ein schnelles
Bekenntnis von Seiten der Politik - die Hundetötungen wurden
offiziell verboten. Nun hat die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN
eine Vereinbarung für ein groß angelegtes Sterilisations- und
Impfprojekt für die Streunerhunde mit der Stadt Lemberg,
Austragungsort von mehreren EM-Spielen, getroffen.
In der Ukraine gibt es viele zehntausende, wahrscheinlich mehrere
hunderttausende Straßenhunde. Bis vor kurzer Zeit wurden die Hunde
einfach eingefangen und dann - meist grausam - getötet. Doch die
Anzahl der herrenlosen Tiere konnte dadurch nicht vermindert werden.
Die einzige humane und nachhaltige Methode die Hundepopulation zu
verringern, sind breit angelegte Sterilisationsprogramme. Dadurch
wird eine weitere Vermehrung der Tiere verhindert und die Hunde
werden auch gegen Tollwut geimpft und in einer Datenbank registriert.
"Wir haben nun einen Vertrag mit der Stadtregierung Lemberg
geschlossen, damit VIER PFOTEN die Streunerhunde der Stadt
sterilisieren kann, außerdem werden lokale Tierärzte geschult und es
gibt ein langfristiges Konzept zur Regulierung der
Streunerpopulation", so VIER PFOTEN-Chef Helmut Dungler. "Damit wird
das Problem der Überpopulation nachhaltig gelöst, und zwar ganz im
Sinne des Tierschutzes."
Sobald es die Temperaturen zulassen, werden geschulte VIER
PFOTEN-Teams die Straßenhunde einfangen, medizinisch behandeln und
sterilisieren. Danach werden die Tiere gegen Tollwut und andere
Krankheiten geimpft und dann in ihren Revieren wieder freilassen. Die
Vereinbarung mit der Stadt Lemberg sieht vor, dass alle Hunde der
Stadt so behandelt werden, um die Population zu regulieren. "Das ist
ein großer Schritt für den Tierschutz in der Ukraine. Ich hoffe, dass
sich bald weitere Städte für Sterilisationsprogramme entscheiden",
schließt Dungler.
Rückfragehinweis:
Richard Stern
[email protected]
Tel. 01-545 50 20 - 41
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