• 15.12.2011, 15:14:56
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Greenpeace-Erfolg: Facebook "gefällt" Erneuerbare Energie

Greenpeace und Facebook wollen Ausbau Erneuerbarer Energieträger fördern

Amsterdam/Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace und
Facebook kündigten heute an, künftig hinsichtlich der Förderung
Erneuerbarer Energieträger zusammenzuarbeiten. Diese Kooperation hat
das Ziel, große Energieversorger dazu zu motivieren, künftig nicht in
Kohlekraft, sondern in Erneuerbare Energieträger zu investieren. "Wir
hoffen, dass diese Zusammenarbeit auch andere IT-Unternehmen dazu
motiviert, dem Beispiel von Facebook zu folgen. Damit kann nicht nur
der Klimawandel bekämpft, es können auch positive wirtschaftliche
Impulse gesetzt werden", erklärt Claudia Sprinz, Elektronik-Expertin
von Greenpeace.

Facebook verlautbarte heute, dass künftig sein operatives
Geschäft, und damit auch die Rechenzentren, mit Erneuerbaren
Energieträgern betrieben werden sollen. Als Teil der Vereinbarung
wird Facebook seine bestehenden Forschungsprojekte zu
Energieeffizienz fortsetzen und diese Technologien im Rahmen des
"Open Compute"-Projektes (ein Netzwerk mit dem Ziel, eine möglichst
effiziente Computer-Infrastruktur zu möglichst niedrigen Kosten zu
errichten) mit anderen teilen. Facebook plant auch, mit den
Energieversorgern seiner Rechenzentren in Dialog treten, um über
deren Energie-Mix zu sprechen, der die Rechenzentren versorgt.

Zusätzlich sollen Programme entwickelt werden, die
Facebook-NutzerInnen dabei helfen können, Energie zu sparen und ihren
Netzwerken bei der Entscheidung für saubere Energie behilflich zu
sein.

Facebook möchte seine Führungsposition durch das "Open
Compute"-Projekt ausbauen, in dem es andere IT-Unternehmen dazu
motiviert, seine Rechenzentren mit Erneuerbaren Energieträgern zu
betreiben.

"Die Selbstverpflichtung von Facebook legt die Latte für andere
IT- und Cloud Computing Unternehmen wie Apple, IBM, Microsoft und
Twitter hoch", sagt Claudia Sprinz. "Unsere Kampagne hat gezeigt,
dass Menschen auf der ganzen Welt möchten, dass ihr soziales Netzwerk
nicht mit Kohlekraft, sondern mit Erneuen Energieträgern, betrieben
wird."

Anfang 2010 hat Greenpeace die "Unfriend Coal"-Kampagne gestartet.
Dabei haben insgesamt rund 700.000 Online-AktivistInnen Facebook dazu
aufgefordert, seine Rechenzentren mit Erneuerbaren Energieträgern
anstelle von Kohlekraft zu betreiben. Cloud Computing-Anbieter sind
jene Unternehmen, deren Anwendungen nicht mehr am lokalen Rechner,
sondern ins Internet ausgelagert werden. Bereits jetzt benötigen
solche Rechenzenten rund zwei Prozent des weltweiten Stromverbrauchs.
Die steigende Beliebtheit von Cloud-Computing mit einer Wachstumsrate
von jährlich zwölf Prozent führt zu einem enormen Anstieg des
Strombedarfs in Rechenzentren.

Weitere Informationen:
http://www.greeenpeace.at/facebook-erfolg

Rückfragehinweis:
Claudia Sprinz, Konsumentensprecherin Greenpeace; Tel.: 0043 664 6126731
Melanie Beran, Pressesprecherin Greenpeace; Tel.: 0043 664 6126718

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