FSGvida: Rudolf Kaske folgt auf Wilhelm Haberzettl als Fraktionsvorsitzender
Verteilungsgerechtigkeit und gute öffentliche Dienstleistungen vordringlich
Wien (OTS/FSG) - Beim heutigen Bundesvorstand der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft vida
(FSGvida) in Wien wurde Wilhelm Haberzettl als Vorsitzender
verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige
stellvertretende Fraktionsvorsitzende Rudolf Kaske gewählt. Kaske,
der auch Vorsitzender der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft
vida ist, nannte den Einsatz für Verteilungsgerechtigkeit, für
soziale Gerechtigkeit und gute öffentliche Dienstleistungen als
vordringliche Ziele der Fraktionsarbeit. ++++
Wihelm Haberzettl leitete die FSGvida seit ihrer Gründung im Dezember
2006. Im November 2010 war er beim fraktionellen Gewerkschaftstag der
FSGvida in seiner Funktion bestätigt worden. Zu seinen
StellvertreterInnen waren damals Rudolf Kaske, Willibald Steinkellner
und Elisabeth Vondrasek gewählt worden. Haberzettl bei der heutigen
Übergabe seiner Funktion an Rudolf Kaske: "Die FSG war immer ein
Vorreiter für soziale Gerechtigkeit und hat Ecken und Kanten gezeigt.
Ich bin überzeugt, dass Rudi Kaske diese klare Positionierung
fortsetzen wird."
Märkte regulieren, auf die Menschen hören
"Die Finanzkrise darf sich nicht zur Sozialkrise auswachsen.
Angesichts des von der Regierung angekündigten Sparpakets pochen wir
vehement auf mehr Verteilungsgerechtigkeit. Wir brauchen
Vermögenssteuern und international bzw. auf EU-Ebene die
Finanztransaktionssteuer", sagte Kaske beim heutigen
FSGvida-Bundesvorstand. Kritik übte Kaske daran, dass die von der
Politik angekündigte Regulierung der Finanzmärkte noch immer
ausständig sei und laufend hinausgezögert werde. "Die, die den ganzen
Schlamassel verursacht haben, diktieren nun den Regierungen forsch
Sparprogramme", kritisierte Kaske.
Bevölkerung braucht öffentliche Dienstleistungen
"Gute öffentliche Dienstleistungen sind für die Bevölkerung
wesentlich. Vom Gesundheitssystem über das Bildungssystem und das
Öffi-Angebot bis zur Pflege und Betreuung im Alter. Der Ausbau und
die Absicherung dieser Leistungen für die Bevölkerung wird auch
weiterhin eines der Hauptziele unserer Arbeit sein", kündigte Kaske
an.
Hansjörg Miethling
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