• 15.12.2011, 12:37:34
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Wlodkowski zu Tierschutz-Blockade: Lösungen und kein Aktionismus gefragt

Heimische Bauern haben weitreichendes Kompromissangebot gemacht

Wien (OTS) - Der Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark,
Gerhard Wlodkowski, zeigt für die "Blockade" des LK-Einganges in Graz
durch den Verein gegen Tierfabriken (VGT) wenig Verständnis:
"Heimische Konsumenten brauchen keinen Aktionismus, sondern eine
ordentliche Lösung für die Sicherung einer österreichischen
Produktion. Bei den Verhandlungen über die Ferkelschutzkörbe haben
die heimischen Schweinebauern ein weitreichendes Kompromissangebot
gemacht. Aufgrund der eindimensionalen und einseitigen Sichtweise der
Tierschützer wird dieses Kompromissangebot von ihnen nicht
anerkannt."

"Schließlich geht es darum, Qualität, Lebensmittelsicherheit und
den Schutz von Tieren und Menschen weiterhin zu gewährleisten. Unsere
Bäuerinnen und Bauern sind Tierschützer und Tierpfleger der ersten
Stunde, das wird auch in Zukunft so bleiben. Tierschützer vergessen,
dass österreichweit ohne Ferkelschutzkörbe bis zu 500.000 Ferkel
qualvoll erdrückt und mit ihren Forderungen vor allem die kleinen
bäuerlichen Schweinebetriebe ruiniert würden", äußert Wlodkowski
seine Bedenken.

Unangekündigter Aktivismus

"Der VGT pocht auf Tierschutz und führt die Diskussion nicht auf
Augenhöhe. Das Eindringen in die Landwirtschaftskammer - Aktivismus,
der weder genehmigt noch angemeldet ist - nimmt den Akteuren des VGT
jede Legitimation als Diskussionspartner. Dies führt nur dazu, dass
eine Einigung erschwert wird, was nicht im Sinne der österreichischen
Bevölkerung sein kann. Der Schutz der Tiere wird in der
Landwirtschaftskammer sehr intensiv diskutiert und alle Fraktionen
stehen zu dem Ziel, eine qualitätsvolle Versorgung mit Fleisch aus
Österreich mit entsprechenden Produktionsstandards für die Landwirte
sicherzustellen. Wir wollen, dass österreichische Konsumenten auch in
Zukunft heimisches Schweinefleisch mit österreichischem Stammbaum
genießen können, und nicht auf importiertes Fleisch zurückgreifen
müssen. Wer importiert, importiert auch Risiko", so Wlodkowski
abschließend.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Landwirtschaftskammer Steiermark
Mag. Rosemarie Wilhelm
Tel.: 0316/8050-0, 0664/1836360
mailto: [email protected]

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