OTS0080   15. Dez. 2011, 10:44

ÖH: Faymanns versprochene Hochschulmilliarde muss echte Milliarde sein

Scheinmilliarde auf drei Jahre aufgeteilt erhält nur Status Quo


Endlich kam seitens des Kanzlers gestern, Mittwoch,
die Zusage für die längst versprochene Hochschulmilliarde. "Die
Hochschulen brauchen das Geld dringend! Es darf sich bei der
Hochschulmilliarde aber nicht um eine Milliarde, die auf drei Jahre
aufgeteilt wird, handeln. 333 Mio. Euro brauchen die Hochschulen, um
gerade noch den Status Quo aufrecht zu erhalten, von Verbesserung
sprechen wir da noch lange nicht. Es braucht eine echte Milliarde",
erklärt Martin Schott vom Vorsitzteam der Österreichischen
HochschülerInnenschaft.

"Ministerin Fekters zögerliches Verhalten ist unverständlich und
lässt nur erkennen, wie wenig Priorität dieses Thema in ihren Augen
hat. Faymann, Töchterle, Fekter und co. müssen endlich einsehen, dass
das Totsparen in die Sackgasse führt", so Peter Grabuschnig, ÖH
Generalsekretär.

"Wir nehmen Kanzler Faymann jedenfalls beim Wort und werden auch
keine Gelegenheit auslassen, ihn an seine Versprechung zu erinnern.
Es ist Aufgabe des Staates, die Hochschulen ausreichend zu
finanzieren", erklärt Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam. "Es gibt
Beschlüsse, die die 2 Prozent des BIP versprochen haben - wir
erwarten, dass diese auch umgesetzt werden!"

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0080 2011-12-15 10:44 151044 Dez 11 NHO0002 0203



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Rückfragehinweis: Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger,
Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
sara.scheiflinger@oeh.ac.at;
http://www.oeh.ac.at

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