- 14.12.2011, 11:30:36
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NEWS: Exklusiv-Interview mit Gaston Glock
Jetzt spricht Gaston Glock spricht über seine Familie, sein Vermögen und Jörg Haider
Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner
am Donnerstag erscheinenden Ausgabe ein Interview mit dem
Waffenindustriellen Gaston Glock, 82, in dem dieser ausführlich über
seine Scheidung, das darauf folgende millionenschwere
Aufteilungsverfahren, Jörg Haider, sein Firmenimperium und seine
Zukunftspläne spricht.
Zweifel, ob er nach der Scheidung auch an seine Familie und die
drei Kinder denke, lässt Glock nicht gelten. Sowohl seine erste Frau
als auch seine Kinder seien "mit großem Vermögen ausgestattet"
worden. Glock: "Wir reden hier insgesamt von einem dreistelligen
Millionen-Eurobetrag". Er wende sich jetzt "Neuem" zu. Gewinne werden
nun für "Wissenschaft, Forschung und soziale Projekte" verwendet.
Zudem will Glock einen Preis für "hervorragende erfinderische
Leistungen" aussetzen.
Dass es soviel Aufregung um seine zweite Ehe gibt, verstehe er
nicht, da er seine "Gattin Kathi schon seit vielen Jahren" kenne. Es
gebe keinen "Rosenkrieg" mit seiner ersten Frau und er wolle auch
keinen. Er werde aber "nicht zulassen", dass "mit Unterstellungen,
Unwahrheiten und Spekulationen mein Ruf oder der meines Unternehmens
beschädigt wird."
Auch zur Tatsache, dass er seit kurzem nicht mehr Geschäftsführer
der Glock GmbH ist und bei der Gaston Glock GmbH derzeit nur als
Notgeschäftsführer im Firmenbuch steht, spricht Glock. Er bestreitet,
dass dies auf einen Fehler seiner Berater in der Auseinandersetzung
mit seiner ersten Frau zurückzuführen sei. Glock: "Es passiert nichts
zufällig, machen Sie sich keine Sorgen. Die Glock GmbH war und ist zu
jeder Sekunde voll handlungsfähig." Hintergrund sei gewesen, dass ihn
die Anwälte seiner ersten Frau "mit einem lästigen Fragenkatalog"
nerven wollten: "Daher bin ich kurzfristig aus der Geschäftsführung
ausgestiegen. Ich lasse mich ja nicht pflanzen." In Kürze werde er
auch wieder Geschäftsführer der Glock GmbH sein.
Glock bestreitet auch, dass er jemals Geld an die FPÖ, das BZÖ
oder Jörg Haider gegeben habe. Glock: "Im Gegenteil - ich habe jeden
Kontakt zu Haider vermieden, als er sich plötzlich dem libyschen
Regime und Saddam Hussein zuwandte."
Zum millionenschweren Aufteilungsverfahren nach der Scheidung sagt
Glock: "Langjährige Gerichtsverfahren werden am Ende zu nichts
führen. Dabei verdienen nur die Anwälte."
Auf die Frage, ob die Firma Glock eines Tages eine Tochter von
Smith & Wesson oder Colt werden könnte, antwortet Gaston Glock:
"Niemals."
Rückfragehinweis:
NEWS
Chefreporter Kurt Kuch
Tel.: 01/21312-1143
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