• 12.12.2011, 16:45:01
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SJ NÖ weiterhin klar gegen Studiengebühren

SJNÖ-Beer: "Lautstarke Mehrheit gegen Studiengebühren - Beitrag kann nur über gerechtes Steuersytem kommen"

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend NÖ spricht sich weiterhin
in aller Deutlichkeit gegen Studiengebühren aus.
SJNÖ-Landesvorsitzender Andreas Beer bringt es auf den Punkt:
"Studiengebühren benachteiligen sozial Schwache und sind daher für
uns völlig indiskutabel. Wir sehen im Gegensatz zu Burgstaller eine
lautstarke Mehrheit gegen Bildungshürden. Weder Studierende noch
StudienabrecherInnen dürfen von Gebühren getroffen werden. Österreich
hat bereits jetzt unter allen EU-Mitgliedsstaaten den geringsten
AkademikerInnenanteil. Daher sind Belastungspakete für Studierende
der falsche Ansatz!"

Die Einführung der Studiengebühr brächte nicht einmal 200 Millionen
Euro pro Jahr ein. Für die Budgetkonsolidierung sollen die Reichen,
die Banken und Konzerne zur Kasse gebeten werden, die jahrelang auf
Kosten der Mehrheit der Bevölkerung gelebt haben. Dort wären mehrere
Milliarden Euro zu holen. Weitere Belastungen für die ohnehin bereits
mit prekären Beschäftigungsverhältnissen und wegfallenden Heim- und
Familienbehilfen geplagten Studierenden sind definitiv abzulehnen:
"Es braucht eine Vermögenssteuer, um Investitionen in die Zukunft und
einen Abbau von Schulden zu bewerkstelligen. Jene, die für die
aktuelle Krise verantwortlich sind und ihr Geld steuerschonend
geparkt haben, müssen endlich ihren Beitrag zur Gesellschaft
leisten."

"Statt Gebühren von den Auszubildenden einzuheben, muss dringend ein
Milliarde in die Universitäten investiert werden! Wer heute in
Bildung investiert, bekommt das morgen am Arbeitsmarkt doppelt und
dreifach zurück!", so Beer. Zum Vorschlag von LHStv. Leitner findet
Beer ebenfalls klare Worte: "Diese Steuer ist für Reiche vorstellbar.
Denn jene, die viel haben, sollen endlich mehr beitragen. Hätten wir
bereits eine vernünftige Besteuerung von Vermögen, würden wir uns
diese leidige Diskussion über die Studiengebühren ersparen und
könnten uns endlich den aktuellen Herausforderungen stellen!" so Beer
abschließend, nach dessen Ansicht eine Erhöhung des
Spitzensteuersatzes direkt für die Universitäten zweckgewidmet werden
könnte.

Rückfragehinweis:
SJ Niederösterreich
Landessekretär
Jakob Winter
0664 / 914 96 34

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