• 12.12.2011, 14:16:38
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ÖH Innsbruck: Ärger über Meinungswechel von Faymanns SPÖ zu Studienbeiträgen

Wien (OTS) - In der gestrigen ORF-"Pressestunde" schloss
Bundeskanzler Werner Faymann die Wiedereinführung von
Studienbeiträgen in Österreich nicht mehr aus. Er fügt sich damit
wohl dem Druck aus den eigenen Reihen.

"Da die SPÖ mit dem Grundsatz keiner Studienbeiträge in diese
Legislaturperiode gegangen ist, erwarte ich mir, dass dieses
Versprechen konsequent eingehalten wird und Faymann gemeinsam mit
Wissenschaftsminister Töchterle zunächst auf die soziale Situation
der Studierenden eingeht! Wir fühlen uns von der SPÖ auf den Arm
genommen", zeigt sich Benjamin Rohrer (AktionsGemeinschaft),
Vorsitzender der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH)
Innsbruck, verärgert.

"Die ÖH Innsbruck spricht sich klar gegen Studienbeiträge aus, da
bisher kein akzeptables System gefunden wurde, welches soziale
Gerechtigkeit sicherstellt. Ich kann es nicht akzeptieren, dass die
Studierenden in Wahlzeiten immer wieder von der SPÖ belogen und in
der Regierungsarbeit dann hintergangen werden!", so Rohrer weiter.

"Wir fordern Kanzler Faymann und seine Partei auf, sich an ihre
Vereinbarungen zu halten und keine parteipolitischen Uneinigkeiten
auf dem Rücken der Studierenden auszutragen! Die soziale Lage der
Studierenden muss eindeutig verbessert und die Treffsicherheit des
Stipendiensystems überarbeitet werden. Weiters sollte endlich einmal
die OECD-Vorgabe eingehalten werden, das Budget der Universitäten auf
2% des BIP zu erhöhen. Erst dann kann über mögliche Studienbeiträge -
in welcher Form auch immer - nachgedacht bzw. diskutiert werden.",
schließt Rohrer.

Rückfragehinweis:
Benjamin Rohrer
Vorsitzender ÖH Innsbruck
[email protected]
Tel.: 0699/18144916

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