- 11.12.2011, 13:47:23
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Leitl: "Nein zu neuen Steuern - gefragt ist Sparen mit Köpfchen"
"Pläne für neue Steuern sind Gift für das zarte Pflänzchen Konjunktur" - Sanierung des Staatshaushalts durch Reformen muss unverzüglich und vehement angegangen werden
Wien (OTS/PWK909) - "Österreich muss sparen, soviel steht fest;
Fix ist aber auch: Dabei ist Sparen mit Köpfchen gefragt", so
Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zu
Vorschlägen für Maßnahmen zu einem rot-weiß-rotem
Konsolidierungspaket.Dazu gehört aus Sicht der nicht nur Wirtschaft,
Schuldenabbau und weniger Schulden zu machen, genauso so wichtig sind
aber Reformen. "Laut einer aktuellen IMAS-Umfrage sprechen sich 88
Prozent der Befragten für eine Sanierung des Staatshaushalts durch
Reformen aus", so Leitl.
Das sei ein klarer Auftrag an die Politik, dessen Umsetzung
unverzüglich und vehement angegangen werden müsse. "Was es jetzt
braucht, sind umgehende und mutige Reformen zu Gunsten der
Bürgerinnen und Bürger unseres Landes: Die Reformbemühungen müssen
ernst gemeint sein und ernst genommen werden, man könnte sagen: Ein
nationaler Kraftakt ist nötig". Daher begrüßt der WKÖ-Präsident die
entsprechende Absichtserklärung von Bundeskanzler Werner Faymann in
der heutigen "Pressestunde".
Zu tun gibt es genug: Das Einsparungspotenzial - etwa bei
Frühpensionen, in der Verwaltung und im Gesundheitssystem - bewegt
sich in Milliardenhöhe. Dazu kommt, dass mehrere Erhebungen, darunter
auch eine des Wirtschaftsforschungsinstitues, zu dem Ergebnis kommen,
dass nur ausgabenseitige Konsolidierungsmaßnahmen nachhaltig
erfolgreich sind.
Für kontraproduktiv hält Leitl jedoch Pläne der Erhöhung der
Steuer- und Abgabenlast oder gar die Einführung neuer Steuern: "Schon
jetzt ist Österreich ein Höchststeuerland, und Pläne für neue Steuern
und Abgaben sind Gift für die Investitionsbereitschaft sowohl der
Privaten als auch der Betriebe", so der WKÖ-Chef: "Erneuern statt
besteuern - diese Devise, die aktueller denn je ist, muss konsequent
umgesetzt werden. Der Mittelstand, der schon derzeit die meisten
Steuern bezahlt, darf nicht weiter belastet werden." (JR)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Stabsabteilung Presse Mag. Rupert Haberson T: 05 90 900-4362 E-Mail: [email protected] Internet: http://wko.at/Presse
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