OTS0031   11. Dez. 2011, 12:44

ANSCHOBER: Appell an VPFP zur Wohnbeihilfe - extreme Härten vermeiden!


Morgen entscheidet die OÖ Landesregierung über
den Antrag von FP-Wohnbaureferent Landesrat Haimbuchner zur Reform
der Wohnbeihilfe.

Anschober: "Mit uns kann man über intelligentes Sparen in Zeiten der
Finanzkrise durchaus reden. Das haben wir unter anderem bei
Verwaltungsreform und Spitalsreform eindrucksvoll bewiesen. Wir waren
auch gesprächsbereit über Reformen bei der Wohnbeihilfe. Der nun
vorliegende Antrag von Haimbuchner würde jedoch viele Betroffene in
eine sehr schwierige Lebenssituation bringen. Denn in nicht wenigen
Fällen werden vor allem Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher sowie
Familien mit vielen Kindern so stark schlechter gestellt, dass dies
zu existenziellen Problemen führen kann."

Ein Beispiel: bei einem Nettoeinkommen einer alleinerziehenden Frau
mit drei Kindern von 1380 Euro monatlich würde die Reform eine
Kürzung von 180 Euro pro Monat bringen - in einem Jahr ist das ein
Minus von 2160 Euro.

Anschober: "Derartigen Härtefällen, die Alleinerziehende in die
Armutsfalle stoßen kann, werde ich mit Sicherheit nicht zustimmen.
Mein Appell ist es, diese Reform noch einmal völlig zu überarbeiten
und Härtefälle auszuschließen."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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