- 09.12.2011, 11:55:58
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AKNÖ zu ÖBB-Fahrplanwechsel am 11. Dezember
Rechtzeitig Informationen über Änderungen einholen
Wien (OTS) - Ab Montag, den 11. Dezember, tritt der neue Fahrplan
der ÖBB in Kraft. Die AKNÖ empfiehlt allen Zuggästen, sich
rechtzeitig über mögliche Änderungen auf der benötigten Strecke zu
informieren. Zusätzlich fordert sie für PendlerInnen mehr Hinweise,
um Entschädigungen für verspätete oder ausgefallene Kurse zu
erhalten. Verwundert zeigt sich der AKNÖ-Präsident auch über den
Wegfall der beliebten ÖBB-Kursbücher aus rechtlichen Gründen.
Auf der neuen Westbahnstrecke gibt es neben einem neuen Anbieter auch
schnellere Verbindungen. Insgesamt stehen mehr Kurse und Halte in St.
Pölten und bessere Anschlüsse nach Scheibbs und Waidhofen zur
Verfügung. Dafür bleiben in Prinzersdorf und Dürrwien nicht mehr alle
Züge stehen. Die AKNÖ fordert daher für die PendlerInnen an der
"alten" Westbahn mehr Angebote. "Hier müssen die
Gebietskörperschaften aktiv werden und für einen besseren Nahverkehr
sorgen, auch um ein attraktives Konkurrenzangebot zum Auto zwischen
St. Pölten und Wien zu schaffen", so AKNÖ-Präsident Hermann Haneder.
Weniger Verbindungen gibt es auf der Südbahn beim Nahverkehr zum
Bahnhof Semmering, dafür werden dort mehrere IC Züge halten. Auch auf
anderen Strecken gibt es leichte zeitliche Verschiebungen. Auf jeden
Fall ist es wichtig, sich vor dem Montag auf den
Informationsplattformen der Verkehrsanbieter über mögliche Änderungen
auf der persönlich benötigten Strecke zu informieren.
Pünktlichkeit und Information werden von den PendlerInnen immer
wieder eingefordert. Daher ist für die AK die derzeitige Schwelle bei
der Pünktlichkeit von 90 Prozent der Züge zu niedrig. Sie fordert
eine höhere Messlatte von 95 Prozent. Außerdem müssen ausgefallenen
Züge miteinbezogen und die Information, wie die PendlerInnen an die
Entschädigung kommen, verbessert werden. Haneder bedauert weiters den
Wegfall der allseits beliebten ÖBB-Kursbücher ab 17. Dezember, der
durch eine Wettbewerbsklage notwendig wurde: "Diese seltsame Blüte
des Wettbewerbs ist sicher nicht im Sinne der Pendler."
Höchste Eisenbahn für Vereinheitlichung der Verkehrsverbünde
Die Reform und die Vereinheitlichung der Verkehrsverbünde in
Niederösterreich werden immer dringender. Die unregelmäßigen
Tariferhöhungen im VOR und die regelmäßigen Indexanpassung im VVNB
bringen das Tarifgefüge in Niederösterreich immer weiter auseinander.
Durch die angekündigte Tarifreform in Wien wären außerdem die
Zeitkarten in der ersten Außenzone, im so genannten "Speckgürtel" um
Wien teurer als in der Kernzone. Und das bei einem vergleichsweise
wesentlich geringeren Angebot. "So gewinnt der öffentliche Verkehr
keine Marktanteile vom Auto, sondern eher das Gegenteil ist zu
befürchten. Die Anpassung der Tarife ist daher dringend nötig",
fordert Haneder.
Rückfragehinweis:
AKNÖ-Thomas Kronister
01/58883-1602
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