ANSCHOBER: Klares Nein am Montag in der Landesregierung zu unsozialer Reform der Wohnbeihilfe
Familien mit mehreren Kindern, AlleinerzieherInnen und sozial Schwache sind die großen Verlierer
Linz (OTS) - "Wir Grüne setzen in Oberösterreich seit Jahren
Reformen wie Verwaltungsreform, Spitalsreform und intelligentes
Sparen in allen Bereichen durch. Aber die von FP-Landesrat
Haimbuchner vorgelegte Novellierung der Wohnbeihilfe ist nicht
intelligent, sondern trifft die sozial Schwächsten am Stärksten. Vor
allem Alleinerzieher bzw. Alleinerzieherinnen und Mehrkinderfamilien
werden hart getroffen - unzumutbar hart. Wir haben in den letzten
Wochen versucht, der Novellierung die Giftzähne zu ziehen. Bei der
Novellierung der Eigenheimverordnung ist dies gelungen - wir konnten
die geplanten dramatischen Rückschritte bei der Förderung von
Passivhäusern und der energetischen Standards der Reihenhäuser
wegverhandeln und damit dieser Novellierung die Giftzähne ziehen -
bei der Wohnbeihilfe wurde dies verweigert. Ein schwerer Rückschritt
für soziales Wohnen in Oberösterreich, den ich sicherlich nicht
mittrage", so Anschober.
Mag. Hadmar Hölzl
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