- 08.12.2011, 16:07:16
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Trettenbrein: "SPÖ Kärnten nützt bfz zu Politspektakel"
Findet SPÖ für ihre Veranstaltungen keinen neutralen Ort?
Klagenfurt (OTS) - "Wie würde sich die SPÖ erregen, wenn die
Freiheitliche Partei in einer Schule eine parteieigene Veranstaltung
durchführen wollte?" Diese Frage stellt der Sozialsprecher der FPK
LAbg. Harald Trettenbrein. "Es ist vollkommen richtig, dass
Sozialreferent LR Mag. Ragger die Durchführung der SP-Veranstaltung
"Heißes Eisen" im sozialpädagogischen Zentrum in Klagenfurt
untersagt hat. Parteiveranstaltungen haben in einer öffentlichen
Einrichtung für Kinder nicht zu suchen", betont Trettenbrein.
Das Theater, das die SPÖ um ihre Veranstaltung inszeniert, beweise
für Trettenbrein nur zwei Dinge. Bei den Debatten um das bfz gehe es
den Sozialisten nicht um die Sache, sondern um einen
parteipolitischen Effekt. Zwischen SPÖ und Personalvertretung könne
man kaum mehr unterscheiden. Es trete auch die Hilflosigkeit der SPÖ
Kärnten zutage, die offenbar nicht imstande ist, eine eigene
Veranstaltung an einem neutralen Ort zu organisieren.
In diesem Zusammenhang lobt Trettenberein die Bemühungen von LR Mag.
Ragger um eine Versachlichung der Debatte. "Es ist wichtig, dass zum
Thema Inklusion zu Beginn des Jahres 2012 eine Enquete des Landtags
mit Fachleuten aus ganz Österreich stattfindet. Dabei bekommen
selbstverständlich auch die die Eltern der Kinder im bfz die
Gelegenheit ihre Sorgen zum Ausdruck zu bringen", betont
Trettenbrein.
Er äußerte auch die Überzeugung, dass Landesrätin Prettner, die
offenbar hofft, mit diesem Thema ihre Profillosigkeit überwinden zu
können, sehr bald entzaubert sein wird. Denn die Grundsätze von LR
Ragger sind absolut richtig und sind voll im Einklang mit der
UNO-Behindertenkonvention. Es gelten dabei folgende Kriterien.
Die Änderungen bei der Betreuung von beeinträchtigten Kindern dürfen
nur behutsam vorgenommen werden., Daher wird die Neugestaltung des
sozialpädagogischen Zentrums (BFZ) in der Guttenbergstraße in
Klagenfurt über drei Jahre erfolgen. Es ist auch keineswegs daran
gedacht, den Schul- und Heimbetrieb in Klagenfurt gänzlich zu
streichen, sondern in dem Zukunftsmodell ist selbstverständlich eine
Einrichtung in Klagenfurt vorgesehen, die aber kleiner dimensioniert
sein wird als die jetzige. Dieses Klagenfurter Inklusionszentrum wird
mit etwa 25 Kindern das größte unter all jenen sein, die in Zukunft
in jeder Bezirksstadt eingerichtet werden. "Hier sollten natürlich
auch jene Kinder versorgt werden, bei denen die Eltern eine
Integration für nicht sinnvoll halten", so Trettenrebin.
Abschließend wies er darauf hin, dass der Leiter der pädagogischen
Hochschule in Linz, Prof. Dr. Ewald Feyerer, LR Ragger in diesem
Vorhaben bestärkt, , indem er ihm geschrieben hat: "Ich hoffe sehr,
dass Sie trotz des Widerstandes,der beim ersten Schritt einer
Umstrukturierung einfach groß seinmuss, Ihren Weg fortsetzen. Er ist
wegweisend für die Umsetzung der Inklusion in Österreich."
Rückfragehinweis:
Landtagsklub FPK Kärnten
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