OTS0251   7. Dez. 2011, 15:41

LH Dörfler weist AK-Kritik zur Pendlerförderung entschieden zurück

Mit Abwicklung durch Land Kärnten Effizienz und Qualität gesteigert - Kärnten hat höchste Pendlerförderung Österreichs


Entschieden weist Landeshauptmann Gerhard
Dörfler die Kritik der Arbeiterkammer zurück, wonach die Qualität der
Abwicklung des Fahrtkostenzuschusses nicht passe und die
Vergaberichtlinien geändert werden sollten. Der Landeshauptmann
stellt klar, dass sich die Vergaberichtlinien nicht geändert haben,
lediglich die Abwicklung wird seit dem heurigen Jahr durch das Land
Kärnten durchgeführt.

"Ich bin sehr über diese Forderung der AK verwundert. Die
Vergaberichtlinien wurden im letzten Jahr nicht geändert, sondern
lediglich die Abwicklungsstelle. Effizienz und Qualität wurden
gesteigert", so Dörfler, der den AK-Vorwurf als parteipolitisch
motiviert erachtet. Kärnten zahle pro Einwohner 6,6 Euro, das sei
nach wie vor mit Abstand die höchste Pendlerförderung in Österreich.
Zum Vergleich: Vorarlberg, Wien und Salzburg zahlen nach dieser
Auflistung durchschnittlicher Fördersummen nichts, in Oberösterreich
gibt es 2,77 Euro pro Einwohner, im Burgenland 0,77, in
Niederösterreich 2,51 und in Tirol 0,16 Euro.

Die Umstellung der Pendlerförderungs-Abwicklung zeigt laut dem
Landeshauptmann bereits Wirkung. Während die Arbeiterkammer erst im
April mit den Auszahlungen begonnen hat, waren heuer zum selben
Zeitpunkt durch die Abwicklungsstelle des Landes bereits 12.000
Anträge abgewickelt. Bis Mitte September war dann schon der Großteil
der Pendlerförderungen ausbezahlt. "Die Abwicklung erfolgte noch nie
so schnell und effizient wie im heurigen Jahr. Die Anträge werden
gemäß den Richtlinien abgearbeitet, daher ist die Kritik der
Arbeiterkammer nicht nachvollziehbar", so Dörfler.

Bisher wurden an die AK Kärnten jährlich rund 472.000 Euro für
die Abwicklung der Pendlerförderung bezahlt, wie Dörfler ausführt.
Durch die Selbstabwicklung können Synergien genutzt werden und in
fünf Jahren rund 1,6 Mio. Euro an Verwaltungskosten gespart werden.
Das Land Kärnten nutzt damit alle Möglichkeiten, Verwaltungskosten zu
sparen und gleichzeitig die Serviceleistung zu erhöhen. Die
Pendlerförderung ist mit rund 3,7 Mio. Euro konstant hoch geblieben,
wobei dies ein sensationell hoher Wert ist.

"Ich möchte mich für die rasche und effiziente Abwicklung der
Pendlerförderung bei allen Mitarbeitern bedanken. Alle leisten
hervorragende Arbeit und sind mit großem Einsatz dabei, obwohl die
Pendlerförderung für alle Mitarbeiter ein neues Aufgabenfeld
darstellt", so der Landeshauptmann.
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0251 2011-12-07 15:41 071541 Dez 11 NKL0003 0357



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