ÖH in Weihnachtsstimmung
wünschen uns mutigen Minister der Verantwortung nicht an Unis abschiebt
Wien (OTS) - Mit seinem Wunsch nach mutigen RektorInnen, hat
Minister Töchterle das große weihnachtliche Wunschkonzert in der
Bildungsdebatte eröffnet. "Anstatt Wünsche zu formulieren, wäre es an
der Zeit Ziele zu verfolgen, denn Wünsche muss man nicht erreichen,
sondern wartet nur auf deren Erfüllung", zeigt sich Angelika Gruber
vom Vorsitzteam der ÖH enttäuscht über den Minister. "Es ist an der
Zeit den Wünschen Taten folgen zu lassen und die feige
Bildungspolitik endlich zu beenden."
"Mit einem Budgetpfad auf 2% des BIP könnte mehr bewirkt werden, als
damit, die RektorInnen dazu aufzurufen im rechtsleeren Raum zu
agieren und das auch noch mit Mut gleichzusetzen. Das ein solches
Vorgehen zu Klagen führen wird, muss auch Töchterle klar sein",
ärgert sich Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH. "Die finanzielle Lage
der Universitäten wird sich auf diesem Weg bestimmt nicht verbessern
und die katastrophale Finanz- und Bildungspolitik wird weiter am
Rücken der Studierenden ausgetragen."
"Töchterle sollte besser die Zusammenarbeit mit den Betroffenen
suchen, denn auch die haben eine ganze Reihe an Wünschen, die es zu
diskutieren gilt", erklärt Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Wir
wünschen uns einen mutigen Minister, der die Verantwortung nicht auf
die Universitäten abschiebt, eine mutige Regierung, die endlich
bereit ist Bildung zur Priorität zu machen und Geld für die Zukunft
von Entwicklung, Forschung und Demokratie bereitzustellen und wir
wünschen uns den freien und offenen Hochschulzugang."
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