- 07.12.2011, 11:34:53
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Illegalen Medikamentenversand im Internet strafrechtlich unterbinden!
Apothekerverbands-Präsident Bachleitner-Hofmann: Verwaltungsstrafen allein reichen nicht!
Wien (OTS) - Österreichs selbständige Apotheker haben schon im
Zuge der Regierungsbildung 2008 auf die Gefahren von gefälschten
Arzneimitteln aus dem Internet hingewiesen und strengere Strafen -
für Produzenten, aber auch Besteller - gefordert. Die Folge: Das
Arzneiwareneinfuhrgesetz wurde verschärft, Strafbestimmungen auch für
Besteller von illegalen Pillen aus dem Internet eingeführt und
Verwaltungsstrafen mit bis zu EUR 3.600, im Wiederholungsfall bis zu
EUR 7.260, festgesetzt.
"Wir brauchen auch eine strafrechtliche Verfolgung der illegalen
Versandhandelswege! Auf Österreich- und EU-Ebene müssen gerichtliche
Sanktionen eingeführt werden. Nur das schreckt Produzenten, aber auch
Konsumenten von gefälschten Pillen aus dem Netz ab, ihrem Unwesen
nachzugehen", sagt heute, Mittwoch, Dr. Friedemann
Bachleitner-Hofmann, Präsident des Österreichischen
Apothekerverbandes.
Österreichs selbständige Apotheker begrüßen jede Aktion des Zolls,
des Bundesministeriums für Finanzen und des Bundesministeriums für
Gesundheit, die illegalen Versandwege für Medikamente zu
kontrollieren und zu unterbinden. "Medikamente sind keine
Konsumgüter, sondern hochwirksame Produkte, die einen besonderen
Schutz, Kontrolle und sichere Abgabe sowie Beratung durch Experten
brauchen. Nur Apotheker sind dazu berufen. Und nur, wer seine
Medikamente aus einer öffentlichen Apotheke bezieht, ist auf der
sicheren Seite", so Bachleitner-Hofmann abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Apothekerverband
Pressesprecher Mag. Hans Jakesz
Tel.: 0664/2020488
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