• 07.12.2011, 11:27:52
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AKNÖ testet Kinderspielzeug auf Schwermetalle

Nur zwei von 65 Produkten weisen erhöhte Werte auf

Wien (OTS) - Die NÖ Arbeiterkammer untersuchte gemeinsam mit der
AK Wien Kinderspielzeug auf den Gehalt von Schwermetallen. Das
Ergebnis: Nur zwei von 65 getesteten Spielsachen weisen erhöhte Blei-
und Chromwerte auf.

Eltern können aufatmen. Wenn sie ihren Kindern zu Weihnachten neue
Spielsachen schenken, müssen sie sich im Hinblick auf den Gehalt von
Schwermetallen keine Gedanken machen. Die AKNÖ und die AK Wien
untersuchten 65 Spielsachen auf die Inhaltsstoffe Kadmium, Blei und
Chrom und kamen zu einem erfreulichen Ergebnis: "Nur zwei von 65
getesteten Produkten weisen einen erhöhten Blei- sowie Chromwert auf.
Beide Werte liegen unter der derzeit geltenden Norm, sind also in
Bezug auf Schwermetalle unproblematisch", so AKNÖ-Konsumentenexperte
Mag. (FH) Manfred Neubauer. Schwermetalle kommen in Farben und
Kunststoffen vor. "Wir wollten daher überprüfen, wie
gesundheitsschädigend Spielsachen sind", erklärt der Experte. Denn
eine zu hohe Menge Kadmium schädigt die Nieren, Blei kann schon bei
einer geringeren Menge die Intelligenz mindern und ein hoher
Chromgehalt kann zu allergischen Reaktionen wie Hautausschlägen oder
Erkrankungen der Atemwege führen.

AKNÖ rät: Beim Spielzeugkauf auf Material und Prüfsiegel
achten

Wer bei Spielsachen auf Nummer sicher gehen möchte, kauft Produkte,
die mit dem CE-Prüfsiegel oder mit einem unabhängigen Prüfsiegel wie
dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit gekennzeichnet sind. Bei
Spielsachen aus Kunststoff sollte besser zu hartem statt weichem
Kunststoff gegriffen werden. Weicher Kunststoff könnte
gesundheitsschädigenden Weichmacher enthalten. Wer Holzspielzeug
bevorzugt, sollte zu unlackiertem Vollholz greifen. Die Schadstoffe
befinden sich nämlich oft im Lack. Neubauer rät: "Achten Sie beim
Spielzeugkauf auf Warnhinweise und Altersempfehlungen. Prüfen Sie
außerdem die Spielsachen mit allen Sinnen. Riecht ein Spielzeug
unangenehm, löst sich beim Reiben die Farbe oder fallen einzelne
Teile ab, greift man besser zu einem hochwertigeren Produkt."

Rückfragehinweis:
AKNÖ-Konsumentenberatung
Mag. (FH) Manfred Neubauer
Tel.: 01/58883-1335

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKN

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