• 07.12.2011, 11:17:17
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Arzneimittelfälschungen sind kriminelle Handlungen

Pharmig unterstützt alle Maßnahmen, die dazu beitragen, Arzneimittelfälschungen zu verhindern

Wien (OTS) - Gefälschte Arzneimittel sind eine Gefahr für
Gesundheit und Leben von Patienten. In Österreich konnte durch eine
lückenlose Vertriebskette und die enge Zusammenarbeit der Partner in
Pharmaindustrie, Vertrieb und Apotheken das Eindringen von
Fälschungen bisher verhindert werden. Bei Bestellungen von
Arzneimitteln, die über andere als herkömmliche Vertriebswege
erfolgen, sollten Verbraucher und Patienten besonders vorsichtig sein
und darauf achten, dass Wirkstoffstärke, Chargennummer und
Gebrauchsinformation enthalten sind.

"Als verantwortungsvolle Partnerin im Gesundheitswesen haben die
pharmazeutischen Unternehmen bereits in der Vergangenheit laufend
Aktivitäten gesetzt, um das Inverkehrbringen von gefälschten
Arzneimitteln zu verhindern und sicherzustellen, dass für die
Patienten einen sichere Versorgung gewährleistet ist," beschreibt Dr.
Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, die
Sicherheitsstandards, die es bereits heute gibt. Technische Maßnahmen
wie etwa Hologramme, Wasserzeichen, farbwechselnden Tinte,
Mikrozeichen, reflektierende oder fluoreszierenden Pigmente tragen
dazu bei, ein Original klar von einer Fälschung unterscheiden zu
können.

Die Arzneimittelsicherheit habe für die Arzneimittelhersteller in
allen Phasen der Entwicklung und Produktion eines Medikaments
allerhöchste Priorität, so Huber. In Umsetzung der "EU-Richtlinie zur
Verhinderung des Eindringens von gefälschten Arzneimitteln in die
legale Lieferkette" arbeite die Industrie daran, weitere, neue und
moderne Qualitätsmerkmale zu entwickeln, mit denen es möglich sein
werde, jeden einzelnen Wirkstoff bis zum Ort seines Entstehens
zurückzuverfolgen. Allein für die geplante Serialisierung - also die
Identifizierbarkeit jeder einzelnen Arzneimittelpackung - werde die
europäische Pharmawirtschaft einen zweistelligen Euromilliardenbetrag
investieren, so Huber. Damit wird die Pharmawirtschaft erneut einen
substantiellen Beitrag zur Sicherheit von Arzneimitteln leisten.

"Wir als Pharmawirtschaft haben ein elementares Interesse daran,
Arzneimittelfälschungen zu verhindern. Arzneimittelfälschungen sind
besonders fatal, da sie die Gesundheit und das Leben von Menschen
gefährden. Sie untergraben außerdem das Vertrauen der Patienten in
Medikamente. Letztlich richten sie auch erheblichen wirtschaftlichen
Schaden an und beschädigen das Image von Arzneimittelherstellern",
betonte Huber.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand November 2011), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca.10.000
Beschäftigte.

Rückfragehinweis:
Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Communication & PR, Mag. Barbara Grohs
Tel. 01/40 60 290-20
[email protected]

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