• 06.12.2011, 14:58:01
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Amon: Oberstufe Neu ist weiteres Reformpaket und wird modernsten pädagogischen Ansprüchen gerecht

Bessere Vorbereitung auf Studium und Reduktion der Klassenwiederholungen als Kernpunkt

Wien, 6. Dezember (ÖVP-PK) "Mit Beschluss der Oberstufe Neu
setzen wir ein weiteres Reformpaket im Bildungsbereich um. Damit
Paket werden wir den modernsten pädagogischen Ansprüchen gerecht",
so ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon, zur Reform der neuen
Oberstufe. Die Begutachtungsfrist wurde genutzt, um die Kritiker
von der Sinnhaftigkeit der Reform zu überzeugen. "Es ist uns
gelungen, die Kritik der Begutachtungsfrist aufzunehmen,
gleichzeitig wurden die wesentlichen Elemente der Reform erhalten",
so Amon, der die Verhandlungen mit Bildungsministerin Schmied als
"vorbildhaft" bezeichnet. ****

Eckpunkte der Reform sind einerseits die bessere Vorbereitung
der Schüler auf das Studium und andererseits eine Reduktion der
Klassenwiederholungen. Durch die Umstellung auf das Modulsystem
soll die Zahl der Schüler, die eine Klasse wiederholen müssen, um
50 Prozent verringert werden. "Wenn wir der Hälfte der Schüler eine
Klassenwiederholung ersparen können und ihnen dadurch auch
wertvolle Lebenszeit schenken, ist das pädagogisch wertvoll und
ökonomisch sinnvoll", so Amon. Eine deutliche Verbesserung bringt
die Oberstufe Neu vor allem im Förder- und Begabtenbereich, etwa
durch begleitende Fördermaßnahmen. Das Förder- und das
Begabungsunterstützungspotential wird an allen Standorten um 35
Prozent erhöht. "Durch die semesterweisen Module wird es gelingen,
die Schüler besser auf ein Studium vorzubereiten, gleichzeitig
stärken wir die Verantwortung der Pädagogen und der Schüler",
erklärt der ÖVP-Bildungssprecher.

"Bei all diesen Änderungen gilt das Prinzip der Nachhaltigkeit:
Niemandem wird etwas geschenkt, der nicht erlernte Stoff muss
spätestens bei der Matura nachgebracht werden", so Amon, der
abschließend klarstellt: "Wir haben nicht nur ein Liebkind, nämlich
die Neue Mittelschule, sondern wir kümmern uns um alle Bereiche des
Bildungssystems. Am Ende der Legislaturperiode wird man sehen, dass
es sich um Reformmaßnahmen aus einem Guss handelt."

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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