- 06.12.2011, 13:43:01
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Arbeitstreffen der Centrope-Partnerregionen
Bohuslav: Verkehrslösungen und EU-Regionalpolitik als Schwerpunkte
St. Pölten (OTS/NLK) - Bei ihrem halbjährlichen Arbeitstreffen
diskutierten vor kurzem die politischen Vertreter der
Centrope-Partnerregionen die Möglichkeit, grenzüberschreitende
Verkehrsverbindungen zu stärken und eine gemeinsame
EU-Regionalpolitik zu fördern. Vertreter der Landeshauptleute,
Komitatspräsidenten und Bürgermeister der grenzüberschreitenden
Vierländerregion trafen diesmal in Feilendorf (Tomásov) bei Pressburg
(Bratislava) zusammen. Niederösterreich war durch Dr. Petra Bohuslav,
Landesrätin für Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Sport,
vertreten.
Beim Thema "Infrastruktur" verständigten sich die politischen
Vertreter darauf, innerhalb der Centrope-Region eine gemeinsame
Initiative für den öffentlichen Verkehr auf regionaler Ebene zu
etablieren. Ziel sind nachhaltige und umweltfreundliche
Verkehrsverbindungen. "Die Wettbewerbsfähigkeit einer Region hängt
von einer guten und vernünftigen Verkehrs- und
Infrastrukturentwicklung ab", betonte Bohuslav. Centrope will in
Zukunft mit einer Stimme auf nationaler wie europäischer Ebene
sprechen, um bessere und effizientere transregionale
Verkehrsverbindungen anzubieten.
Um den Wirtschaftsstandort Centrope zu stärken und im europaweiten
bzw. globalen Wettbewerb fit zu machen, unterstrich man die
Notwendigkeit, bei der laufenden Debatte um die Zukunft der
EU-Regionalpolitik für die Förderperiode 2014 bis 2020 noch enger
zusammenzuarbeiten. Dabei sollen die Partner einen Rahmen erarbeiten,
der die grenzüberschreitende Kooperation vereinfacht und die gezielte
Anwendung von EU-Förderungen sowie eigener Mittel zulässt. Eine
Neuformulierung der Kriterien für die Zuteilung von
Kohäsionsfondsmitteln würde es den Centrope-Partnern langfristig
ermöglichen, regionale Ungleichgewichte zu mindern.
Auch für Niederösterreich ist die Fortsetzung des Regionalen
Wettbewerbsprogramms (RWB NÖ) wichtig. "In der laufenden Periode von
2007 bis 2013 werden 146 Millionen Euro für den Wirtschaftsstandort
Niederösterreich bereitgestellt. Rund 82 Prozent dieser Fördermittel
fließen in die Entwicklung von Projekten aus dem Wirtschaftsressort.
Von der Europäischen Union kofinanzierte Projekte wie
Technopolprogramm, Clusterinitiativen und Tourismusinitiativen
zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit allen europäischen
Regionen und damit auch der Centrope-Region ist", sagte Landesrätin
Bohuslav abschließend.
Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer,
Telefon 02742/9005-12026, e-mail [email protected].
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk
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