• 06.12.2011, 12:57:50
  • /
  • OTS0226 OTW0226

Cortolezis-Schlager: uniko-Aussagen belegen aktuellen Handlungsbedarf - Töchterle-Modell liegt zur Beschlussfassung vor

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die heutigen Aussagen der Österreichischen
Universitätenkonferenz (uniko) bei einer Pressekonferenz belegen die
Dringlichkeit für weitere Reformen im Hochschulbereich. Das stellte
heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina
Cortolezis-Schlager fest und appellierte an die SPÖ, den von
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle vorgelegten Neuregelungen
der Studienbeiträge mit den zahlreichen sozialen Komponenten
zuzustimmen.

"Die von der uniko angesprochene finanzielle Notlage unterstreicht
den aktuellen Handlungsbedarf. Bundesminister Karlheinz Töchterle hat
ein sozial ausgewogenes Beitragsmodell vorgestellt. Dies könnte noch
fristgerecht beschlossen werden", so die ÖVP-Abgeordnete. Österreich
sei eines der wenigen Länder, in dem es weder Zugangsregelungen noch
Studienbeiträge an den Universitäten gebe. "Der Wissenschaftsminister
hat ein gutes, sozial ausgewogenes Gesamtpaket vorgelegt."

Cortolezis-Schlager hob zudem die geplante Hochschulmilliarde hervor,
über die der Wissenschaftsminister mit der Finanzministerin
aussichtsreich verhandelt. Studienbeiträge seien neben der
öffentlichen Finanzierung eine wichtige Säule für die Finanzierung
unserer Hochschulen. "Die Hochschulmilliarde, Studienbeiträge und die
bereits beschlossenen 40 Millionen Euro Offensivmittel pro Jahr
werden die Studienbedingungen und die Lehrqualität wesentlich
verbessern", rechnet die Wissenschaftssprecherin vor: "Gemeinsam mit
den Einnahmen aus Studienbeiträgen von rund 180 Millionen Euro wären
dies pro Jahr über eine halbe Milliarde Euro zusätzlicher Mittel für
die Universitäten." Bis 2015 würden damit zusammengefasst mehr als
1,5 Milliarden Euro in Wissenschaft und Forschung fließen.
Cortolezis-Schlager: "Damit können wir sehr viel bewegen."

Zufrieden zeigte sich die Wissenschaftssprecherin über die Zustimmung
der uniko zur Notwendigkeit eines Hochschulplanes. "Dieser ist eine
wichtige Maßnahme zur besseren Kooperation und Koordinierung der
Pädagogischen Hochschulen und Universitäten. Der Hochschulplan wird
für eine Erhöhung der Qualität im heimischen Hochschulbereich
sorgen", schloss Cortolezis-Schlager.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel