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OTS0101   6. Dez. 2011, 10:20

FSG-LehrerInnen: Wegfall der Jubiläumszuwendung ist Angriff auf Vertrauensschutz

LehrerInnen empfinden Verhandlungsergebnis als Hohn für geleistete Arbeit


Als Frontalangriff auf den Vertrauensschutz
empfindet der neubestellte Vorsitzende der FSG-BMHS (Berufsbildende
mittlere und höhere Schulen) Heinrich Himmer die abrupte Abschaffung
der Jubiläumszuwendung bei jeder Form der Frühpensionierung. "Ein
Kollege, der Anfang Dezember um Versetzung in den Ruhestand per 1.
Februar 2012 angesucht hat, erfährt am 4. Dezember vom Wegfall der
Jubiläumszuwendung. Das ist ein eklatanter Bruch des
Vertrauensschutzes. Viele KollegInnen wollten auch den Nachkauf von
Studienzeiten aus der Jubiläumszuwendung finanzieren. Ich hoffe, dass
die Höchstgerichte diesen Unfug stoppen werden."

Sein Fraktionskollege Fritz Auer von der Gewerkschaft der
HAK-LehrerInnen ergänzt: "In Österreich beträgt das durchschnittliche
Pensionsantrittsalter 58 Jahre, bei den BundeslehrerInnen an BMHS und
AHS allerdings 61,3 Jahre mit steigender Tendenz. Wenn alle
Berufsgruppen mit diesem Antrittsalter in Pension gingen dann hätten
wir kein Pensions-Finanzierungsproblem. Der Wegfall der
Jubiläumszuwendung im Ausmaß von vier Monatsbezügen wird daher
insbesondere von den BundeslehrerInnen als Hohn für jahrzehntelange
treue Dienste empfunden. Der Verfassungsgerichtshof ruft!"

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0101 2011-12-06 10:20 061020 Dez 11 NGS0001 0184



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Rückfragehinweis: Dr. Fritz Auer
Tel.: 0664/1458844
auer@chello.at

Mag. Heinrich Himmer
Tel.: 0676/5313242
heinrich.himmer@spoe.at

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