- 05.12.2011, 13:58:01
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Österreichischer Familienbund Präsident Baier: SP-Anschlag auf Tageseltern
SPÖ forciert das "Aus" für Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Wien/St. Pölten (OTS) - "Sozial ist etwas anderes", deponiert der
Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Bernhard Baier,
in Richtung des neuerlichen Vorstoßes der SPÖ zum Thema "Streichung
der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten". "Familien brauchen
Wahlfreiheit. Jede Familie ist anders strukturiert. Jedes Kind ist
ein Individuum. Die Kinderbetreuung muss sich an die Familie anpassen
und nicht umgekehrt", bringt es der Familienpolitiker auf den Punkt
und führt aus: "Es kann nicht sein, dass jedes Mal, wenn es heißt
"Sparen" die SPÖ sofort bei den Familien den roten Sparstift
ansetzt."
Die Anerkennung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten ist
nicht nur eine wesentlichen Anerkennung der Sachleistungen, die
Familien tagtäglich für den Staat erbringen, mit dem Fall dieser
Absetzbarkeit sind auch tausende Arbeitsplätze gefährdet. "Allein in
Oberösterreich zählen wir über 300 Tageseltern die 1226 Kinder im
Alter von 0-10 Jahren betreuen", spricht sich Bernhard Baier
entschieden gegen diese von ÖGB Chef Foglar und SPÖ-Sozialsprecherin
Csörgits geforderte Streichung aus. "Viel mehr fordern wir eine
Ausweitung der Anerkennung der Betreuungskosten bis auf das 14.
Lebensjahr der Kinder. Denn schlussendlich sind Eltern bis zu diesem
Alter der Kinder auch aufsichtspflichtig!", schließt der Präsident
des Österreichischen Familienbundes.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Familienbund Marietheres van Veen Pressesprecherin Tel.: ++43 664/200 90 57 mailto:[email protected] www.familienbund.at
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