- 05.12.2011, 11:19:11
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Scheele: Umfangreiche Erhebung zur Kindergesundheit in Niederösterreich
Landesregierung holt mittels Fragebögen Informationen von über 2200 ÄrztInnen ein
St. Pölten (OTS/SPI) - In den letzten Tagen wurden von der
Landesregierung Fragebögen an niederösterreichische Ärztinnen und
Ärzte der Fachrichtung Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendheilkunde
sowie für Lungenkrankheiten versandt. Über diese aktuelle Erhebung
zur Kindergesundheit in unserem Bundesland informierte nun
Gesundheitslandesrätin Mag.a Karin Scheele: "Das Land
Niederösterreich nimmt seine gesundheitspolitischen Aufgaben sehr
ernst. Aus diesem Grund bitten wir derzeit die niederösterreichischen
Ärztinnen und Ärzte um Informationen zum Gesundheitszustand unserer
Kinder, etwa über den Impfstatus oder die Häufigkeit von Übergewicht
und bestimmten Erkrankungen. Solche Daten sind als
Entscheidungsgrundlage in der Gesundheitspolitik unerlässlich."
Hintergrund ist eine Studie der Abteilung Umwelthygiene der
Niederösterreichischen Landesregierung gemeinsam mit der
Medizinischen Universität Wien aus dem Jahr 2008. Durch schriftliche
Befragung von Eltern wurde damals die Häufigkeit von Atemwegs- und
Hautkrankheiten erhoben. Es konnte gezeigt werden, dass die
Wahrscheinlichkeit des Auftretens von allergisch bedingten Atemwegs-
und Hauterkrankungen bei Kindern in Niederösterreich geringer ist als
für den Durchschnitt in Westeuropa. Es fanden sich allerdings auch
erhebliche Unterschiede in der Erkrankungshäufigkeit zwischen den
einzelnen Bezirken. Durch die aktuelle Befragung sollen diese
Unterschiede weiter untersucht werden.
Mit einem Ergebnis rechnet Scheele im ersten Halbjahr 2013. Die
Auswertung der Daten erfolgt durch die Abteilung Epidemiologie des
Zentrums für Public Health der Medizinischen Universität Wien.
Gesundheitslandesrätin Karin Scheele appellierte an die
niederösterreichischen ÄrztInnen und betonte die Wichtigkeit einer
Kooperation bei dieser Studie: "Die Qualität und Aussagekraft einer
solchen Erhebung hängt in erster Linie von der Bereitschaft der
Befragten ab, daran mitzuwirken. Deshalb möchte ich mich schon vorab
bei unseren Ärztinnen und Ärzten für Ihre Mithilfe bedanken!"
Rückfragehinweis:
Christoph Ertl
Pressereferent
LRin Mag.a Karin Scheele
0664/ 10 34 340
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