• 03.12.2011, 11:42:08
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BZÖ-Antrag "Stoppt das bestialische Hundemorden in der Ukraine!" im Wortlaut

Wien (OTS) - Nächste Woche wird der Vorsitzende des
parlamentarischen Sportausschusses BZÖ-Abgeordneter Peter
Westenthaler einen Entschließungsantrag betreffend "Stoppt das
bestialische Hundemorden in der Ukraine!" mit folgendem Wortlaut im
Parlament einbringen:

Entschließungsantrag der Abgeordneten Ing. Peter Westenthaler
Kolleginnen und Kollegen

betreffend Stoppt das bestialische Hundemorden in der Ukraine!

Im Jahr 2012 ist die Ukraine Austragungsland der
Fußball-Europameisterschaft.
Im Zuge der diesbezüglichen Vorbereitungsmaßnahmen schreckt man dort
nicht davor zurück, im Sinne von Säuberungsaktionen insbesondere in
den Austragungsstädten der Spiele hunderte Hunde zu vergiften, zu
erschießen, mit Messern aufzuschlitzen oder sogar bei lebendigem Leib
zu verbrennen.
Das blanke Entsetzen lösten und lösen in diesem Zusammenhang
veröffentliche Bilder aus, auf denen Welpen zu sehen sind, die sich
an ihre blutüberströmte Mutter schmiegen.
"Die Jäger sind mit fahrbaren Verbrennungsöfen unterwegs, die als
"umweltfreundliche Maßnahme" angeschafft worden sind. Zunächst werden
die Tiere betäubt, dann aufgeladen und bei lebendigem Leibe ins Feuer
geworfen. Besonders zynisch: Die Firma, die die fahrbaren Öfen
herstellt, wirbt dafür auf ihrer Internetseite und hat Bestellungen
aus dem ganzen Land. Gerüchten zufolge erhalten die Bürgermeister der
EM-Städte 25 Euro Kopfgeld pro totem Hund von der Regierung," so ein
diesbezüglicher Medienbericht.
Aus Sicht der unterfertigten Abgeordneten ist es untragbar, dass
aufgrund einer Europameisterschaft zigtausende Tiere unter größten
Qualen ermordet werden und ist auch das offizielle Österreich
gefordert, dringend, mit Nachdruck und unmissverständlich, seinem
diesbezüglichen Protest Ausdruck zu verleihen und auch auf
Europäischer Ebene auf eine einheitlich ablehnende Linie aller
Mitgliedstaaten der Europäischen Union hinzuwirken.

Aus diesem Grund stellen die unterfertigten Abgeordneten
nachstehenden

Entschließungsantrag

Der Nationalrat wolle beschließen:

"Die Bundesregierung und insbesondere der Bundesminister für
europäische Integration und auswärtige Angelegenheiten werden nicht
zuletzt im Sinne des Tierschutzes aufgefordert, umgehend gegenüber
den offiziellen Vertretern der Republik Ukraine schärfsten Protest
gegen jegliche Form der Quälerei und Ermordung von Tieren einzulegen
und sich darüber hinaus auf Europäischer Ebene für eine gemeinsame
ablehnende Haltung aller Mitgliedstaaten in dieser Frage
einzusetzen."

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

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