- 02.12.2011, 15:20:30
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AK-Präsident Zangerl korrigiert Tamandl-Aussagen
AAB-FCG Fraktion bekräftigt Nein zu Schuldenbremse und Ja zur Vermögenssteuer
Innsbruck (OTS) - Höchst befremdet über die Aussagen der Wiener
AK-AAB-FCG-Fraktonschefin und Nationalrätin Gabriele Tamandl zeigt
sich der gesamtösterreichische Fraktionsvorsitzende der AAB-FCG
Fraktion in der Bundesarbeitskammer, Tirols AK Präsident Erwin
Zangerl. "Die Aussagen von Kollegin Tamandl müssen klargestellt
werden: Wir haben diese Resolution gegen eine Schuldenbremse zu
Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Forderung einer
Vermögenssteuer gemeinsam mit der FSG-Fraktion in der
Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer eingebracht und mit den
Stimmen aller Fraktionen beschlossen. Ich kann mir vorstellen, dass
Kollegin Tamandl jetzt ein Problem in ihrer Doppelfunktion als
Kammerrätin ud Nationalrätin hat. Ich habe aber kein Problem damit,
Resolutionen die einstimmig beschlossen wurden auch als solche zu
bezeichnen und voll dahinterzustehen. Einsparen mag gut klingen. Es
steht zu befürchten, dass wieder zu Lasten der aktiven und der im
Ruhestand befindlichen Arbeitnehmer und ihrer Familien gespart wird.
Und das werden wir nicht zulassen. Solange nicht die Regierung klar
sagt, was sie unter der Schuldenbremse versteht und wen es dabei
trifft, werden wir sicher nicht zustimmen. Offensichtlich dürfte auf
Kollegin Tamandl parteipolitischer Druck ausgeübt worden sein. Sie
muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht, statt einstimmige
Beschlüsse in der Bundesarbeitskammer im Nachhinein in Frage zu
stellen.
Rückfragehinweis:
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol, Pressestelle
Dr. Elmar Schiffkorn
Tel.: 0512/5340 - 1280
mailto:[email protected]
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