- 02.12.2011, 12:05:44
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Weltbehindertentag: BZÖ-Dolinschek fordert Gesamtkonzept im Behindertenbereich
"Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf eine qualitätsvolle, lebenswerte und leistbare Pflege"
Wien (OTS) - Anlässlich des Weltbehindertentages am 3. Dezember
forderte heute BZÖ-Behindertensprecher Abg. Sigisbert Dolinschek von
der Bundesregierung so schnell wie möglich ein zukunftsweisendes
Gesamtkonzept im Behindertenbereich. "Für die behinderten Menschen
muss es unter anderem Erleichterungen bei den Behördenwegen geben, es
muss eine zentrale Anlaufstelle für Zuschüsse installiert werden, die
rasche Herstellung der baulichen Barrierefreiheit sowie die
Einführung von entsprechenden Kriterien bei der Vergabe von
Wohnbauförderungsmittel müssen in Angriff genommen werden", zählte
Dolinschek einige BZÖ-Forderungen auf.
"Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf eine qualitätsvolle,
lebenswerte und leistbare Pflege. Daher müssen die finanziellen
Mittel für Menschen mit Behinderungen auch in Zukunft gesichert
werden", so Dolinschek weiter.
"Menschen mit Behinderungen müssen laufend Leistungen finanzieren.
Pflege und Betreuung muss leistbar, qualitätsvoll und sicher sein.
Daher müssen die Kosten für die Betroffenen so weit gesenkt werden,
dass eine gleichberechtigte Teilhabe und eine selbstbestimmte
Lebensführung ermöglicht und gewährleistet werden", betonte
Dolinschek.
"Das BZÖ wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Diskriminierungen
bei Menschen mit Behinderungen beseitigt werden. Wir fordern neben
dem Rechtsanspruch auch die Schaffung eines Diskriminierungsfonds,
der bei Diskriminierung finanzielle Belastungen für diese Menschen
verhindern soll", sagte Dolinschek.
Es sei nicht akzeptabel, dass es lange Verfahren gibt. "Es müssen
daher die Wartezeiten erheblich verkürzt werden, damit die Menschen
mit Behinderungen rasch die notwendigen Leistungen in Anspruch nehmen
können. Auch die persönliche Assistenz umfasst alle Bereiche des
täglichen Lebens, in denen Menschen aufgrund ihrer Behinderung
Unterstützung benötigen. Daher setzt sich das BZÖ für eine
bundeseinheitliche Regelung der Persönlichen Assistenz ein, die rasch
umgesetzt werden soll", schloss Dolinschek.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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