- 02.12.2011, 09:25:53
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Etappensieg für Mirko Kovats, Rückschlag für Treuhänder
OLG hebt Beschluss des Insolvenzgerichts auf
Wien (OTS) - Der Vorstandsvorsitzende der A-Tec, Mirko Kovats, hat
beim Oberlandesgericht Wien einen Etappensieg errungen, der auch für
andere Insolvenzverfahren richtungsweisend sein könnte.
Kovats, vertreten von der Wiener Anwaltskanzlei Lansky, Ganzger +
partner (LGP), hatte einen Beschluss des Insolvenzgerichts bekämpft,
mit welchem der A-Tec und ihm unter anderem aufgetragen wurde, "den
Verkaufsprozess nicht zu stören."
Die Kovats-Anwälte von LGP bekämpften diesen Beschluss im
Wesentlichen mit dem Argument, dass der Treuhänder damit zu
umfangreiche Befugnisse erhalte, die in die Rechte des Unternehmens
selbst beziehungsweise in die Rechte von Anteilseignern eingreifen
würden. Univ.-Doz. Dr.Dr. Alexander Egger, Rechtsanwalt bei LGP,
weist darauf hin, dass Insolvenzgerichte sich mehr als bisher
überlegen müssen, welche Weisungen sie den Unternehmen erteilen, die
sich in einem Insolvenzverfahren befinden, und dass sie entsprechende
Anträge von Treuhändern genauer prüfen.
Die Entscheidung des OLG Wien sei auch von grundsätzlicher
Bedeutung für andere Insolvenzverfahren, so Rechtsanwalt Gabriel
Lansky: "Die Abgrenzung zwischen dem Treuhänder im Insolvenzverfahren
und dem Unternehmen selbst ist im Gesetz nicht eindeutig geregelt,
das kann zu Verzögerungen der Verwertung zum Nachteil der Gläubiger
führen. Die von uns erreichte OLG-Entscheidung schafft hier mehr
Klarheit und Rechtssicherheit für alle Beteiligten".
Rückfragehinweis:
Dr. Gabriel Lansky
Lansky, Ganzger + partner Rechtsanwälte
01 533 33 30-0
[email protected]
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