- 01.12.2011, 11:46:27
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Berechtigte Forderungen der Werbewirtschaft
Regelungen der Ausschreibungen für Werbedienstleistungen im Wirtschaftsparlament Wien vom Wirtschaftsbund abgelehnt
Wien (OTS) - Mit absolutem Unverständnis muss die Werbe- und
Kommunikationsbranche zur Kenntnis nehmen, dass gestern im
Wirtschaftsparlament Wien ein Antrag zur Regelung der Ausschreibungen
für Werbedienstleistungen der verschiedenen Kammerorganisationen von
der Mehrheitsfraktion des ÖVP-Wirtschaftsbundes abgelehnt wurde.
Eine der wichtigsten Kernforderungen der Unternehmen der
Werbewirtschaft und damit auch der Fachgruppe Werbung Wien ist ein
angemessenes Abstandshonorar und klare gerechte Spielregeln für
Pitches. Doch genau dieses Anliegen wurde im obersten Gremium der
Wirtschaftskammer, dem Kammerparlament, von der
VP-Wirtschaftsbund-Mehrheit - gegen alle anderen - abgelehnt. Ein
herber Schlag ins Gesicht all jener, die für mehr Gerechtigkeit für
die Werbewirtschaft und Agenturen kämpfen.
Der Antrag forderte endlich klare Richtlinien für die Vergabe von
Kommunikations-Aufträgen der Wirtschaftkammer und deren
Fachorganisationen: State-of-Art Richtlinien für ein
prozessorientiertes Vorgehen bei Ausschreibungen, eine zentrale
Clearing-Stelle bei Problemen und Unklarheiten, Schulungen für jene,
die Ausschreibungen durchführen und vor allem auch gerechte
Abstandshonorare.
Ziel dieses Antrags ist es, mehr Bewusstsein für die Wichtigkeit von
Kommunikationsinvestitionen innerhalb der WKO zu schaffen und die
Wirtschaftskammer Wien - was Kommunikations-Auschreibungen betrifft -
zu einem Musterbetrieb zu machen, an dem sich andere Unternehmen und
ausschreibende Stellen orientieren können.
Die Mehrheitsfraktion der Wirtschaftskammer Wien - der auch der
amtierende Obmann der Fachgruppe Werbung, Michael Himmer angehört,
verschließt sich damit jahrelangen berechtigten Forderungen und
Kampagnen der Fachgruppe. Offensichtlich konnte sich der Obmann
Himmer in seiner eigenen Fraktion nicht durchsetzen und das Thema
entsprechend an seine Mitstreiter im Kammerparlament und Präsidentin
Jank kommunizieren, an jene Präsidentin Jank, die nicht müde wird zu
betonen, wie wichtig ihr und der Wirtschaftkammer Wien die Kreativen
Unternehmen sind. Wenn es aber um Fairness für genau diese
Unternehmen in ihrem eigenen Machtbereich geht, stimmt sie umgehend
dagegen.
Der Slogan der aktuelle Kampagne der Fachgruppe Wien: "Gegen Schwarze
Schafe" bekommt damit eine neue sehr traurige Bedeutung.
"Team Werbung Wien"-Obmann Karl Javurek:
"Gerade diese Vorgangsweise der Macht der Mehrheit in der
Wirtschaftkammer zeigt, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns
haben, um die legitimen Anliegen der Branche zu verwirklichen. Mit
diesem Beschluss wurde der jahrelangen Arbeit der Fachgruppe Werbung
schwerer Schaden zugefügt. Wir werden aber nicht müde werden, für
Fairness für unsere Mitgliedsbetriebe verstärkt zu kämpfen. Ich habe
daher sofort die Initiative ergriffen und Präsidentin Jank um eine
Aussprache im Sinne der Branche gebeten. Mit dem Ziel, den Anliegen
der Werbewirtschaft auch bei der Mehrheit besseres Gehör zu
verschaffen und doch noch dem Pitch-Musterbetrieb Wirtschaftkammer
Wien einige Schritte näher zu kommen"
Rückfragehinweis:
Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien Dr.Ursula Scheidl Leitung Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +43(1)5224766-42 mailto:[email protected] http://www.swv.org
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