- 01.12.2011, 11:28:22
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FORMAT: Neue Provisionen in der Gelddrucker-Affäre
Dubiose Geldflüsse von rund 21,5 Millionen Euro entdeckt
Wien (OTS) - Die Affäre rund um die Oesterreichische Banknoten-
und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS) weitet sich aus. Die
Staatsanwaltschaft untersucht nun auch die OeBS-Schwestergesellschaft
Münze Österreich, weil die OeBS-Ermittlungen Hinweise lieferten, dass
auch für Lieferungen von Gold- und Silbermünzen illegale Provisionen
geflossen sind. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner
am Freitag erscheinenden Ausgabe.
Konkret sollen laut FORMAT exklusiv vorliegenden Informationen
zwischen 2005 und 2011 für OeBS-Aufträge und Münzlieferungen nach
Aserbaidschan, Libanon und Syrien insgesamt rund 21,5 Millionen Euro
Schmiergeld geflossen sein. Die Geldsumme wurde über
Briefkastenfirmen verteilt und liegt deutlich über den bisher
kolportierten Provisionszahlungen von 15 bis 17 Millionen Euro. Die
Oesterreichische Nationalbank (OeNB) - sie ist 100 Prozent
Eigentümerin von OeBS und Münze Österreich - will die Provisionen mit
Verweis auf das laufende Strafverfahren nicht kommentieren.
Rückfragehinweis:
FORMAT Business
Ashwien Sankholkar
01-21755-4126
www.format.at
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