- 01.12.2011, 10:41:04
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SP-Rubik: SPÖ stimmt gegen DocFrigo als zweiten Stellvertreter des Gesundheitsausschuss-Vorsitzes
Wien (OTS/SPW-K) - "Die SPÖ-Fraktion im Wiener
Gesundheitsausschuss hat sich heute mit aller Deutlichkeit gegen die
Wahl von FPÖ-Gemeinderat "DocFrigo" als zweiten Stellvertreter des
Gesundheitsausschuss-Vorsitzes ausgesprochen. Wir können niemanden in
eine gesundheitspolitisch relevante Position wählen, der einerseits
ständig seine Tätigkeiten als Arzt der MedUni Wien bzw.
FPÖ-Gemeinderat vermischt und andererseits gesundheits- und
frauenpolitische Positionen vertritt, die schlecht für die
Wienerinnen und Wiener sind", so SPÖ-Gemeinderätin Silvia Rubik am
Donnerstag nach der Ausschuss-Sitzung.
"FPÖ-Frigos Website zeigt klar, dass die FPÖ-Gesundheitspolitik
sich vom Status 'inexistent' in Richtung 'Anti-Aging', 'Hormonkuren'
und 'Körperkonturmodellierung' bewegt hat. Zudem kann man auf Frigos
Webauftritt mit Interesse den Satz 'Altern ist umkehrbar' nachlesen
und angesichts dieser Ahnungslosigkeit nur staunen", wundert sich
Rubik. "Eine solche inhaltliche Position ist beschämend und kann von
der SPÖ nicht unterstützt werden", unterstreicht die
SP-Gemeinderätin.
Ein bleibendes Zeugnis für die Vermischung der Aufgabenbereiche
DocFrigos ist seine Presseaussendung vom 17. September 2011 (OTS
0059), als Frigo nach 21 Uhr seine eigene Presseaussendung vom 8.
September 2011 (OTS 0175) korrigieren musste. DocFrigo gestand ein:
"Richtig ist, dass im Gespräch mit dem Rektor Univ. Prof. Dr. Peter
Frigo aufgrund der im Dienst vom 27. August 2011 erteilten
Information an die Wiener Rettung, wonach keine geburtshilflichen
Betten mehr frei seien, weil er den gesamtklinischen Oberarzt darüber
nicht vorab informiert hat, ermahnt worden ist. Die gegen ihn
erhobenen Vorwürfe wurden weder zurückgezogen noch haben sich diese
als unhaltbar erwiesen. Es wurde ihm gegenüber bloß mitgeteilt, dass
die bisher vorliegende Faktenlage für über die Ermahnung
hinausgehende dienstrechtliche Schritte nicht ausreichend ist.
Weiters wurde er belehrt, seine Funktion als wissenschaftlicher
Mitarbeiter und Oberarzt der MedUniWien streng von seiner politischen
Funktion zu trennen und es wurde auf seine Amtsverschwiegenheit
hingewiesen."
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Martin Schipany
Tel.: (01) 4000-81 923
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at
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