• 30.11.2011, 12:49:16
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FFG: HORIZON 2020 zielt stärker auf Wirtschaftsinteressen ab

Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Wirtschaft weiterhin erleichtern

Wien (OTS) - HORIZON 2020 wird mit Jänner 2014 das seit nunmehr
2007 laufende 7. EU-Forschungsrahmenprogramms ablösen. HORIZON 2020
ist ein EU-weites Förderprogramm, das erstmals Forschung und
Innovation unter einem Dach bündelt. "Damit gibt die EU einen noch
nie dagewesenen ganzheitlichen Ansatz europäischer Forschungs- und
Innovationspolitik vor", erläutert Henrietta Egerth,
Geschäftsführerin der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft FFG anlässlich der Präsentation des
Kommissionsvorschlags zu HORIZON 2020 am Mittwoch in Wien.

Insgesamt will die EU 80 Milliarden Euro über die Laufzeit von
sieben Jahren in Forschung und Innovation investieren. Wobei erstmals
Innovation und Markterschließung ins Rampenlicht gerückt werden
sollen Das Ziel sei, die Europas Wettbewerbsfähigkeit und das
europäische Wirtschaftswachstum massiv zu fördern. "Im Vordergrund
steht, Europas Wissenschaft und Wirtschaft im globalen Wettbewerb
stark zu positionieren, damit zukunftsweisende Arbeitsplätze für die
Gesellschaft gesichert und ausgebaut werden können.", so Egerth.

HORIZON 2020 baut auf einem Drei-Säulen-Modell auf und stellt vor
allem bessere und einfachere Beteiligungsmöglichkeiten für
Wirtschaft, Industrie - vor allem auch KMU - in Aussicht. Einerseits
stehen in HORIZON 2020 die Interessen der Wirtschaft durch die
Förderung von Schlüsseltechnologien im Vordergrund. Große Erwartungen
setzt HORIZON 2020 vor allem auf die Lösung von gesellschaftlichen
und globalen Herausforderungen wie Klimawandel, "umweltfreundliche"
Verkehrssysteme, sichere und saubere Energien etc.. "Diese
Verschränkung wird ein wesentlicher Mehrwert von HORIZON 2020 sein
und enorme Chancen für die Wirtschaft auftun. Denn es reicht nicht
"nur" zu forschen, sondern vor allem müssen entsprechenden
Technologien im europäischen Verbund entwickelt, getestet und auf den
Markt gebracht werden.", führt FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner aus.
Auch die Vorschläge zur Finanzierung der gesamten Innovationskette
von Machbarkeitsstudien bis zur Kommerzialisierung durch
unterschiedliche Förderinstrumente, Darlehen und Kredite sind im
Interesse der Wirtschaft.

Besonders erfreulich sei, dass die Forschungs- und
Innovationsprogramme auf Europäischer Ebene zukünftig eng abgestimmt
unter dem strategischen Dach der Innovationsunion agieren würden.
Auch die Nationalen Kontaktstellen zum EU-Rahmenprogramm sowie die
Enterprise Europe Network Experten (EEN) im CIP (Programm für
Wettbewerbsfähigkeit und Innovation) müssten durch HORIZON 2020 noch
enger zusammenarbeiten. "Dass die FFG hier schon jetzt als Vorbild
für andere Länder dient, ist eine erfreuliche Tatsache und Ansporn
zugleich noch effizientere und effektivere Betreuungsstrukturen zu
implementieren.", ist sich Egerth sicher. Der FFG würde mit HORIZON
2020 aber eine noch wichtigere Rolle als bisher zukommen.

"Als One-Stop-Shop für Forschung in Österreich können wir in
vielen Belangen rasch und unbürokratisch zu Informationsvorsprung
verhelfen. Das müssen wir ausbauen! Denn wir wissen, dass
Projekteinreicher, die von FFG-Experten beraten wurden eine deutlich
höhere Erfolgsquote im 7. Rahmenprogramm aufweisen als andere", sind
sich Egerth und Pseiner einig.

Rückfragehinweis:

Linde Tuscher
   Österreichische 
   Forschungsförderungsgesellschaft mbH
   Sensengasse 1, 1090 Wien
   Tel.:  +43 (0)5 7755 - 6010
   Mobil: +43 (0)664 85 69 028
   mailto:[email protected]
   www.ffg.at/presse

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