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OTS0198   30. Nov. 2011, 12:45

Bures begrüßt EU-Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizon 2020"

BMVIT unterstützt österreichische Forschung bei Einbindung in internationale Netze


Die EU-Kommission hat heute ihren Vorschlag für
das zukünftige EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation mit dem
Titel "Horizon 2020" vorgelegt. Dieses Programm hat eine Laufzeit von
2014 bis 2020 und ist eines der zentralen Instrumente der Union zur
Sicherung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Infrastrukturministerin Bundesministerin Doris Bures sieht den
Vorschlag der EU-Kommission positiv. Von der Vernetzung der Akteure
und dem Zusammenlegen von Ressourcen seien Synergieeffekte zu
erwarten. "Dadurch wird Horizon 2020 einen wichtigen Beitrag auch zur
Lösung der großen Herausforderungen wie z.B. Klimawandel oder
Ressourcen- und Energieknappheit leisten können." ****

Die Auswahl der Forschungsthemen und Inhalte aus "Horizon 2020" sei
für die Beteiligung österreichischer Akteure vorteilhaft, ist Bures
überzeugt: "Wichtige Forschungsthemen wie z.B. Verkehr, Energie,
Luft- und Raumfahrt oder Informations- und Kommunikationsthemen, für
die das BMVIT nationale Förderprogramme betreibt, finden sich im
Entwurf der EU-Kommission wieder. Vor allem die Weiterentwicklung
grundlegender industrieller Technologien und die Forschung im Dienste
der gesellschaftlichen Herausforderungen sind zu begrüßen. Ich bin
daher optimistisch, dass Österreich im kommenden EU-Programm eine
ähnlich gute Performance haben wird, wie im laufenden 7.
Rahmenprogramm."

Das bisherige Engagement Österreichs bei der Mitgestaltung der
EU-Rahmenprogramme habe sich daher bewährt. Bis Mitte 2011 lukrierte
Österreich aus dem 7. Rahmenprogramm Rückflüsse in der Höhe von 550
Mio. Euro, etwa die Hälfte davon sind den BMVIT-Themen zuzuordnen.
Bei manchen EU-Initiativen, wie z.B. "Stadt der Zukunft", obliegt
Österreich bzw. dem BMVIT sogar die EU-weite Koordination.

Anlass zur Sorge ist allerdings die deutlich gesunkene Beteiligung
der Wirtschaft an den EU-Rahmenprogrammen. Hier will das BMVIT, dass
die "Spielregeln" für die Beteiligung nachhaltig vereinfacht werden.
In Zeiten immer kürzer werdender Produktionszyklen ist auch eine
entsprechend kurze "Time-to-market" für die Unternehmen zentral.
Generell sollten die Unternehmen in den EU-Programmen eine aktivere
Rolle spielen, was auch bedeutet, dass ihnen eine größere
Mitverantwortung gegeben wird. (Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0198 2011-11-30 12:45 301245 Nov 11 NVM0001 0331



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Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
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