OTS0186   30. Nov. 2011, 12:33

Mitterlehner: "Horizon 2020" ist positives Signal für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit"

Wirtschaftsminister zu künftigem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation: Richtige Schwerpunkte schaffen neue Chancen für österreichische Unternehmen


Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner sieht das heute präsentierte künftige EU-Rahmenprogramm
für Forschung und Innovation "Horizon 2020" als positives Signal für
Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. "Europa kann seine gute
Positionierung im globalen Wettbewerb nur über Forschung, Technologie
und Innovation sichern und ausbauen. Die jetzt von der EU-Kommission
vorgesehene Aufstockung des Fördervolumens um rund 50 Prozent auf 80
Milliarden Euro kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten", betont
Mitterlehner. "Gleichzeitig ist das 'Horizon'-Programm eine wichtige
Gegenstrategie, damit wir auch in Zukunft im Wettbewerb mit stark
aufholenden Ländern wie China und Indien bestehen können", so
Mitterlehner.

Besonders positiv ist, dass die in "Horizon 2020" vorgesehenen
neuen Schwerpunkte auch die Beteiligungschancen von kleinen und
mittleren Unternehmen erhöhen sollten. "Davon kann gerade Österreich
aufgrund seiner Wirtschaftsstruktur besonders profitieren", betont
Mitterlehner. So soll es künftig einen stärkeren Fokus auf Innovation
und eine möglichst rasche Umsetzung von F&E-Ergebnissen geben. "Die
EU-Unterstützung hört nicht einfach beim ersten Forschungsergebnis
auf, sondern soll zunehmend bis zum Markteintritt verlängert werden",
erläutert Mitterlehner. "Die Vorschläge zur Finanzierung der gesamten
Innovationskette - von Machbarkeitsstudien bis zur Kommerzialisierung
durch unterschiedliche Förderinstrumente, Darlehen und Kredite - sind
im Interesse von KMU", so Mitterlehner. Als richtigen Ansatz sieht
Mitterlehner in diesem Zusammenhang auch die von der EU-Kommission
vorgesehene Effizienzsteigerung und Vereinfachung der Abwicklung.

Wie groß die Chancen sind, zeigt die bisherige Bilanz des laufenden
siebten Forschungs-Rahmenprogramms der EU. Daraus haben
österreichische Unternehmen und Forschungsorganisationen seit 2007
rund 560 Millionen Euro abgeholt. Insgesamt gab es 1.800 erfolgreiche
Beteiligungen, 200 Projekte wurden von Österreich aus koordiniert.
Österreich erzielt damit eine weit überdurchschnittliche
Rückflussquote der EU-Forschungsförderungsmittel von 125 Prozent.
Ziel des Wirtschaftsministeriums ist es, dass sich über "Horizon
2020" vor allem die Wirtschaftsbeteiligung an den EU-Programmen
weiter erhöht, wobei Österreich mit einer Quote von 25 Prozent
derzeit in etwa im EU-Schnitt liegt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0186 2011-11-30 12:33 301233 Nov 11 MWA0001 0348



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