• 29.11.2011, 13:02:50
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Becker an Ärztekammer: Jetzt Schluss mit Anti-ELGA-Kampagne und sofort an den Verhandlungstisch!

Datenschutzbedenken ernst nehmen und zugleich Patienteninteressen an die Spitze stellen.

Wien (OTS) - "81 Prozent der Bevölkerung wollen die Elektronische
Gesundheitsakte (ELGA) (aktuelle Oeconsult-Studie). 83 Prozent der
60plus wünschen sich Gesundheitsdaten im E-Card-System, 62 Prozent
Arzneimittelverschreibungen und 53 Prozent auch Befunde (GfK-Austria,
Generation 60plus 2010). Dies bedeutet für uns alle, also auch die
Ärztekammer, einen klaren Auftrag, bei der Einführung von ELGA keine
weitere Zeit zu verschwenden. Wir rufen daher die Ärztevertreter auf,
ihre Negativkampagne zu ELGA umgehend zu stoppen. Nehmen Sie doch
Ihre Verantwortung wahr, stellen Sie ab jetzt die Patienteninteressen
an die Spitze Ihres Handelns. Kommen Sie an die Verhandlungstische.
Leisten Sie einen konstruktiven Beitrag, um die
datenschutz-rechtlichen Bedenken zu bereinigen und führen Sie so
rasch als möglich ELGA ein. Zum Wohle der Patienten, für deren
bestmögliche Befundungspraxis und im Interesse der nachhaltigen
Finanzierbarkeit des gesamten Gesundheitssystems", erklärt Heinz K.
Becker, Seniorenbund-Generalsekretär und Sozialsprecher der
ÖVP-Delegation im Europaparlament.

"Der Seniorenbund kämpft nun seit bald einem Jahrzehnt für die
Einführung von ELGA. Wir möchten nicht, dass dieses für die Patienten
so wichtige Projekt nun in der Endphase an Datenschutzbedenken
scheitert. Die Patienten würden dafür sicher kein Verständnis mehr
aufbringen", so Becker abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker
0650-581-78-82, [email protected]; www.seniorenbund.at

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