• 29.11.2011, 10:02:35
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Karriere mit green jobs: Berlakovich setzt wichtige Impulse für Vernetzung von StudentInnen und Unternehmen

Veranstaltung "Green Knowledge for green jobs" zeigt, was auf der grünen Karriereleiter zählt

Wien (OTS) - Chancen, Trends und Potentiale von umweltfreundlichen
green jobs standen gestern bei der Veranstaltung "Green Knowledge for
green jobs" an der Wirtschaftsuniversität Wien im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit internationalen Experten diskutierte Umweltminister
Niki Berlakovich über den Jobmotor Umweltbranche: "green jobs sind
die Arbeitsplätze der Zukunft! Sie sind unsere große Chance, die
gesamte Wirtschaft nachhaltiger und umweltgerechter zu gestalten. Das
erkennen auch die heimischen Unternehmen immer deutlicher und
forcieren den Ausbau der zukunftssicheren green jobs. SchülerInnen
und StudentInnen, die heute auf eine Ausbildung im Umwelt- und
Energiesektor setzen, werden daher morgen die Nase vorne haben", so
Berlakovich.

Im Rahmen der Veranstaltung trafen Studierende auf heimische
Unternehmen, die green jobs anbieten, wie etwa die REWE AG, den
Maschinenspezialisten Binder+CO AG, das Magazin Lebensart oder die
Griffner-Haus-AG, die mit ihren innovativen, energiesparenden
Baukonzepten erst kürzlich den Österreichischen Klimaschutzpreis
erhalten hat. "green jobs gibt es in vielen Bereichen und zwar vom
Facharbeiter bis zum Akademiker - das zeigen die unterschiedlichen
Unternehmensprofile. Mein Ziel ist es, dass in den nächsten Jahren
100.000 zusätzliche green jobs entstehen. Mit unserem Masterplan
green jobs geben wir dafür die Marschrichtung vor und werden
zukünftig vor allem im Bereich Aus- und Weiterbildung noch enger mit
der Wirtschaft zusammenarbeiten", erklärt Niki Berlakovich.

Im Anschluss an die Diskussion wurden die besten Masterarbeiten
des GO EcoSocial Masterarbeitenportals vom Ökosozialen
Studierendenforum und dem Lebensministerium prämiert. Den ersten
Platz erreichte Eva Maria Burger, die an der Universität für
Bodenkultur Wien Umwelt- und Bioressourcenmanagement studierte und
mit ihrer Masterarbeit zum Thema "Inhaltsanalytische Ermittlung
relevanter Kriterien zur Berechnung des Carbon Footprint bei
Lebensmitteln" die Jury überzeugen konnte. Mit der Arbeit über
"Maßnahmen und Instrumente zur Förderung der Energieeffizienz in
Gebäuden - ein Vergleich zwischen Österreich und der Schweiz" belegte
Sandra Maier den zweiten Platz. Sie studierte
Umweltsystemwissenschaften mit dem Fachschwerpunkt
Volkswirtschaftslehre an der Karl-Franzens Universität Graz. Die
drittprämierte Sarah Stamatiou - sie studierte Internationale
Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien - konnte mit ihrem Thema
"Consumer Perception of Corporate Social Responsibility and the
Communication of Corporate Social Responsibility - An Analysis of
Dutch Consumers" punkten.

Die Jury, die sich aus Eva-Maria Schmitzer (Bundesministerium für
Wissenschaft und Forschung), Wolfram Tertschnig (Lebensministerium),
Martina Handler (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik)
und Klemens Riegler-Picker (Ökosoziales Forum) zusammensetzte,
bewertete die besten Arbeiten unter Einbeziehung der Kriterien
"Innovationspotential", "Nutzen für die Gesellschaft, Wirtschaft und
Umwelt" sowie "Praxisbezug & Umsetzbarkeit".

Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Mag. Doris Ostermann
Leitung Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +43 1 711 00 6823
Email: [email protected]

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