- 28.11.2011, 13:50:30
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Aubauer: Deutsche Studie widerlegt Vorurteile gegen ältere Arbeitnehmer!
Viele wollen länger arbeiten. Angst vor "Überalterung" nicht angebracht!
Wien (OTS) - Einen weiteren Mosaikstein in der Debatte um "Länger
Arbeiten" und "Weniger Frühpensionen" liefert eine deutsche Studie
des Institut für neue soziale Antworten (Insa), die heute von der
deutschen Familienministerin vorgestellt wurde:
"Drei von vier Befragten der Befragten 50plus gaben an, sie
wollten bis 69 (!) im Beruf bleiben dürfen. Das zeigt einerseits,
dass der Seniorenbund völlig Recht hat, wenn er massiv gegen jegliche
Zwangspensionierung kämpft. Und es zeigt auch, dass eine Panikmache
von wegen "Überalterung" des Arbeitsmarktes völlig unangebracht ist.
Die heute 50jährigen sind so aktiv, mobil und produktiv wie keine
Generation vor ihr, hinzu kommt die große Erfahrung, die diese
Personen zu bieten haben. Für uns steht daher klar: Auch die 50plus
müssen ihre Chance am Arbeitsmarkt kriegen. Jene Unternehmen, die
noch nicht von selbst mitdenken, werden das rasch lernen", erklärt
Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des
Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im
Nationalrat.
"Österreich braucht nun möglichst rasch ein "Beschäftigungspaket
50plus", um so rasch als möglich jenen knapp 40.000 Menschen über 50
zu helfen, die jetzt gerade einen Job suchen. Zusätzlich ist allen
Fälle von Zwangspensionierung und allen Frühpensionsprivilegien im
staatsnahen Bereich rasch entgegen zu treten. Und schließlich müssen
die Zuschläge für einen freiwilligen Pensionsantritt nach dem
gesetzlichen Pensionsantrittsalter deutlich angehoben werden, ebenso
wie die Anpassung der Frauenpensionsalter an jenes der Männer rascher
durchgeführt werden soll", so Aubauer weiter.
"Der Seniorenbund legt diese Punkte seit bald zwei Jahren immer
wieder auf die Verhandlungstische. Und die deutschen Zahlen - ebenso
wie die österreichische Meinungsforschung - bestätigen, dass wir
damit die Wünsche der Menschen erfüllen. Es geht dabei nicht um
Sparpakete, es geht um den Wunsch nach Erwerbsmöglichkeiten auch im
fortgeschrittenen Alter durch die Betroffenen selbst. Hören wir auf,
den älteren Arbeitnehmern Steine in den Weg zu legen! Helfen wir
Ihnen, bis zum Pensionsantrittsalter und darüber hinaus einer
sinnstiftenden bezahlten Tätigkeit nachzugehen", so Aubauer
abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker
Tel.: 0650-581-78-82, mailto:[email protected]
www.seniorenbund.at
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