- 28.11.2011, 12:34:59
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Heinisch-Hosek: "Öffentlichen Dienst des 21. Jahrhunderts gemeinsam gestalten"
Bundesministerin stellt Onlinebeteiligung auf www.reformdialog.at vor
Wien (OTS) - "Der öffentliche Dienst ist modern, serviceorientiert
und agiert sehr sparsam. Auch wenn wir mit den Leistungen zufrieden
sein können, darf das nicht heißen, hier stehen zu bleiben. Die
Bürgerinnen und Bürger sollen sich an der Diskussion beteiligen
können, wie ihrer Meinung nach der öffentliche Dienst für des 21.
Jahrhundert aussehen soll", sagte die Ministerin für den Öffentlichen
Dienst, Gabriele Heinisch-Hosek heute, Montag, beim Start der
BürgerInnenbefragung "Reformdialog Österreich" auf
www.reformdialog.at.
"Wir wollen zeigen, dass wir in vielen Bereichen schon sehr gut sind.
Die OECD bescheinigt uns, dass die Größe des öffentlichen Sektors in
Österreich weit unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten liegt. Wir
haben uns dem Pfad der Effizienz verpflichtet. In den letzten zehn
Jahren wurden 10.000 Planstellen - aber verträglich - abgebaut. Dabei
wurden Ausnahmefelder wie etwa im Bereich der Sicherheit, der Bildung
und der Justiz definiert", so Heinisch-Hosek.
Im Bereich von E-Government ist Österreich seit 2006 Europameister.
"Unser öffentlicher Dienst ist hier sehr fortschrittlich unterwegs.
Mit anderen Worten: Wir haben uns zu einem Pfad der Effizienz
verpflichtet. Allein auf HELP.gv.at und auf das neue
Unternehmensportal haben wir 31 Millionen Zugriffe pro Jahr. Das
würde bedeuten, dass rund 200 Schalter zwei Monate lang 24 Stunden
geöffnet haben müssten, um alle Zugriffe eines Jahres zu bewältigen",
so die Ministerin. Viele Dienstleistungen werden bereits online
angeboten. "Rund 70 Prozent der österreichischen Internetuser und
-userinnen kontaktieren die Behörden online. Im Vergleich dazu
beträgt dieser Wert in Deutschland nur 30 Prozent. Wir sind hier auf
dem Vormarsch und können einiges vorweisen", so Heinisch-Hosek.
Wie aber soll der öffentliche Dienst aussehen, um das Prädikat
"Ausgezeichnet" zu erhalten? Der öffentliche Dienst des 21.
Jahrhunderts soll eine leistungsfähige Verwaltung bieten, die auf
Augenhöhe mit der Privatwirtschaft agiert. Er soll eine
serviceorientierte Verwaltung sein, die Antworten auf die Bedürfnisse
der Menschen gibt, er soll dort einsetzt werden, wo er gebraucht
wird, und er soll sparsam mit Steuergeldern umgehen.
Ausgangspunkt für den Reformdialog ist der Beiratsbericht
"Perspektiven des öffentlichen Dienstes", der sieben Thesen und 50
Empfehlungen umfasst. "Wir wollen den Bericht nun einem Praxistest
unterziehen. Wir werden dabei auch hinausgehen und mit Vertreterinnen
und Vertretern aus der Verwaltung, der Politik und den Gewerkschaften
diskutieren, wie dieser Reformdialog umzusetzen ist", so
Heinisch-Hosek.
"Das alleine genügt mir aber nicht. Darum startet heute die erste
Online-Umfrage zu diesem Thema. Ziel soll es sein, den Reformdialog
in Österreichs Wohnzimmer zu bringen. Wir laden alle Bürgerinnen und
Bürger zur Diskussion ein und stellen die Frage, was der öffentliche
Dienst der Zukunft für sie persönlich leisten soll, um das Prädikat
'Ausgezeichnet' zu erhalten. Die Ergebnisse dieser Beteilung werden
in den einjährigen Diskussionsprozess einfließen, um so konkrete
Maßnahmen treffen zu können. Die Bürgerinnen und Bürger können auf
diese Weise daran mitwirken, die eine oder andere Idee auch
umzusetzen. Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger dazu einladen, den
öffentlichen Dienst mit uns weiterzuentwickeln, um ihn so noch fitter
für die Zukunft zu machen", so die Ministerin abschließend
Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at,
kostenfrei abrufbar.
Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: (01) 531 15 - 2149, 0664/610 62 76
mailto:[email protected]
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