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OTS0038   27. Nov. 2011, 12:49

SP-Valentin: Wien setzt zahlreiche Feinstaub-Maßnahmen - überregionale Lösung jedoch unumgänglich


"Die Stadt nimmt das Thema Feinstaub sehr ernst.
Dementsprechend hat Wien nun ein drittes Maßnahmenpaket geschnürt.
Klar ist aber auch: Das Problem kann nur auf überregionaler Ebene
gelöst werden. Denn drei Viertel des Feinstaubs werden von außen in
unsere Stadt herein getragen. Feinstaub kennt eben keine Grenzen",
betonte der Wiener SPÖ-Umweltsprecher, Gemeinderat Erich Valentin am
Sonntag. "Weder Polemik noch Panikmache tragen etwas zu einer Lösung
bei", stellte er in Richtung FPÖ Wien-Umweltsprecher Udo
Guggenbichler fest.****

"Dort, wo Wien eingreifen kann, werden Maßnahmen gesetzt. Die
Stadt forciert gezielt die öffentlichen Verkehrsmittel, etwa mit der
stark vergünstigten Jahreskarte. Auch emissionsarme Fahrzeuge werden
gefördert", führte Valentin weiter aus. Außerdem bekämpfe Wien den
hausgemachten Feinstaub seit vielen Jahren mittels laufendem Ausbau
der umweltfreundlichen Fernwärme auf über 50 Prozent Marktanteil bis
2020, durch den europaweit vorbildlichen Modal Split und mit der
thermisch-energetischen Wohnhausdämmung Thewosan.

Wesentlich sei jedoch, die Diskussion verstärkt auf europäischer
Ebene zu führen. Daher plädiert Valentin für "Umwelt-Euros aus
Brüssel, die in umweltfreundliche Technologien unserer östlichen
Nachbarländer investiert werden" und eine Umweltförderung des Bundes
für Anti-Feinstaubmaßnahmen ebendort. (Schluss) ah

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0038 2011-11-27 12:49 271249 Nov 11 DSW0001 0202



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