• 25.11.2011, 18:00:32
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Neues Volksblatt: "Klassenkampf" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 26. November 2011

Linz (OTS) - Ob mit oder ohne Schuldenbremse in der Verfassung:
Österreich muss mit den Schulden runter!
Was passiert, wenn wir weiter so dahinwursteln wie bisher, könne wir
jeden Tag in den Zeitungen lesen. Wobei sich die Spirale immer
schneller dreht, je schlechter ein Staat dasteht: Höhere Schulden
bedeuten höhere Zinsen, höhere Zinsen heißt höhere Schulden - und so
weiter und so fort, bis zum bitteren Ende.
Mit dem Beispiel Griechenland vor Augen haben die meisten
Verantwortungsträger den Ernst der Lage erkannt und fordern ein Ende
der Schuldenpolitik. Nicht ausdiskutiert ist allerdings die Frage,
wie man den Schulden beikommen will: über höhere Einnahmen oder
geringere Ausgaben. Sparen oder Steuern heißt das Match; wobei die
ÖVP mehr fürs Sparen ist, die SPÖ mehr für höhere Steuern. Allerdings
sagt niemand in der SPÖ, wie man sich das wirklich vorstellt, man
hört nur jeden Tag neue Zahlen. Einmal kommen durch die geforderten
Reichensteuern - von der Vermögens- über die Erbschaftssteuer bis zur
Sondersteuer für Spitzenverdiener - zwei Milliarden herein, ein
andermal vier, und der oö. SPÖ-Chef Josef Ackerl will den Reichen
sogar zehn Milliarden Euro im Jahr abjagen. Klassenkampf ist
angesagt.
Die Wirtschaft steht "Gewehr bei Fuß". Es kann heiß werden im Winter.

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
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