- 25.11.2011, 10:23:42
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AK gegen geplante Kürzungen bei Wohnbeihilfe
Kein Kahlschlag auf Kosten von benachteiligten Familien und Alleinerziehenden!
Linz (OTS) - Das Wohnbauressort des Landes Oberösterreich plant
massive Kürzungen bei der Wohnbeihilfe. Betroffen wären vor allem
sozial benachteiligte Familien und Alleinerzieherinnen.
Arbeiterkammer-Präsident Dr. Johann Kalliauer kritisiert die
geplanten Änderungen scharf. "Dieser Kahlschlag trifft genau jene,
die auf Hilfe angewiesen sind."
Bei der Wohnbeihilfe soll die anrechenbare Nutzfläche für einen
Einpersonenhaushalt von bisher 50 auf 45 Quadratmeter gekürzt
werden, sowie für jede weitere im gemeinsamen Haushalt lebende Person
von bisher zusätzlich jeweils 20 auf 15 Quadratmeter. Für einen
Vierpersonenhaushalt würde dies beispielsweise zu einer monatlichen
Kürzung der Wohnbeihilfe um 70 Euro führen! Auch eine neue absolute
Höchstgrenze von 300 Euro ist für geförderte Wohnungen geplant.
Betroffen sind dadurch Familien mit Kindern, die angemessenen und
leistbaren Wohnraum benötigen.
Neben weiteren Kürzungen sollen in Zukunft auch
Unterhaltsleistungen für Kinder bis 162 Euro monatlich beim Bezug von
Wohnbeihilfe als Einkommen gerechnet werden. Damit würden
alleinerziehende Mütter in unzumutbarer Weise getroffen werden.
"Die geplanten Kürzungen bei den Bezieherinnen und Beziehern von
Wohnbeihilfe müssen zurückgenommen werden", fordert AK-Präsident
Kalliauer: "Leistbares Wohnen ist fixer Bestandteil aller
Sonntagsreden der zuständigen Politiker. Nun sind sie auch
aufgefordert, diese Errungenschaften langfristig zu sichern!"
Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Mag. Rainer Brunhofer
Tel.: (0732) 6906-2185
mailto:[email protected]
http://www.arbeiterkammer.com
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