• 24.11.2011, 12:01:40
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Aus der Sicht der Gewerkschaft muss sich Leistung bezahlt machen.

LehrerInnen im Großstadtbereich mit der derzeitigen Lehrverpflichtung an der Grenze der Belastbarkeit.

Wien (OTS) - FCG - Maresch: Die Arbeit der JunglehrerInnen muss
gerecht entlohnt werden!

Nach einem Plan der Bundesregierung sollen laut Finanzministerin
Dr. Maria Fekter alle neueintretenden LehrerInnen in Zukunft 30 %
mehr arbeiten, dafür allerdings nur 20 % mehr Gehalt bekommen.
Dieses Ansinnen weisen wir auf das Schärfste zurück, sagt Stephan
Maresch Zentralausschussvorsitzender der PflichtschullehrerInnen in
Wien. Aus der Sicht der Gewerkschaft muss sich Leistung bezahlt
machen. Das bedeutet, dass 30 % mehr Arbeit mit 30 % mehr Lohn
abgegolten werden müsste! Abgesehen davon ist die Arbeit der
LehrerInnen im Großstadtbereich mit der derzeitigen Lehrverpflichtung
an der Grenze der Belastbarkeit.
Bereits heuer ist an vielen Wiener Schulen der Mangel an PädagogInnen
spürbar. Umso mehr erstaunt der Vorschlag, den Lehrberuf für junge
Menschen mit derartigen Forderungen unattraktiv zu machen.

Offensichtlich ist Frau Bundesministerin Fekter nicht bekannt, was
PädagogInnen täglich leisten und welchen Anforderungen sie
entsprechen müssen.

Besonders irritiert ihre Aussage, dass die LehrerInnengehälter
exorbitant seien, wenn man weiß, dass JunglehrerInnen ca. 1300 Euro
verdienen, meint Maresch abschließend.

Rückfragehinweis:
Stephan Maresch
PflichtschullehrerInnengewerkschaft
Vorsitzender ZA/Wien/APS
01/53454-435

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