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OTS0183   24. Nov. 2011, 11:54

Bures: 22 Unternehmen steigern ihre Forschungsquote um 20 Prozent

"Innovationsland Österreich" bringt Forschungs-Plus von 229 Mio. Euro


Österreich gibt auf dem Weg zur führenden
Forschungsnation kräftig Gas. 22 führende österreichische Unternehmen
haben sich auf Initiative von Innovationsministerin Doris Bures
verpflichtet, ihre Forschungsausgaben bis 2015 um 20 Prozent zu
steigern. "Dieser Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Staat
bringt uns dem Ziel einer Poleposition in Forschung und Entwicklung
entscheidend näher. Und das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten",
freut sich die Ministerin am Mittwochabend beim Empfang
"Innovationsland Österreich" des BMVIT. *****

Bereits im August haben elf heimische Technologieunternehmen bei den
Alpbacher Technologiegesprächen die Deklaration "Innovationsland
Österreich" zur Förderung rot-weiß-roter Innovationen unterzeichnet.
Sie haben sich verpflichtet, ihre Forschungsausgaben bis 2015 um ein
Fünftel anzuheben. Diese Initiative der Innovationsministerin hat nun
elf weitere Teilnehmer gefunden.

Beim Empfang "Innovationsland Österreich" haben folgende Unternehmen
die Deklaration unterzeichnet: Baxter, Bernecker+Rainer, Borealis,
BRP-Powertrain, FACC, Fronius International, Knowles Electronics
Austria, NXP Semiconductors Austria, Rosenbauer, Voestalpine und
Wolford. Die ursprünglichen Unterzeichner sind: Infineon, Magna,
Lenzing, KTM, Kiska, AT&S, AVL-List, Geoville, Doppelmayr, Marinomed,
TTTech. Diese 22 Unternehmen beschäftigen insgesamt 78.733 Menschen,
12.000 davon sind in Forschung und Entwicklung tätig.

Die 22 beteiligten Unternehmen stehen für mehr als eine Milliarde
Euro Forschungsausgaben pro Jahr, sie repräsentieren damit mehr als
ein Fünftel der gesamten Unternehmensforschung in Österreich. Sie
werden demnach im Jahr 2015 1,4 Milliarden Euro in Forschungsprojekte
investieren. Das ist eine Steigerung um 229 Millionen Euro.

"Innovation, Forschung und Entwicklung sind die kräftigsten Motoren
für unsere Wirtschaft. Wir setzen genau auf diese Schwerpunkte, darum
ist Österreich bis jetzt mit einer geringeren Arbeitslosigkeit und
höherem Wirtschaftswachstum durch die Wirtschaftskrise gekommen", so
Bures. So hat das BMVIT die Investitionsausfälle der Wirtschaft
bewusst kompensiert und zwischen 2008 und 2011 1,5 Milliarden Euro in
F&E investiert. Heuer sind es 420 Mio. Euro, bis 2015 wird dieser
Betrag jährlich um 2,5 Prozent aufgestockt - trotz Sparbudgets.

"Die öffentliche Hand und Unternehmen können gemeinsam das
ambitionierte Ziel, erreichen, die Forschungsquote von gegenwärtig
2,79 Prozenten auf 3,76 im Jahr 2020 zu steigern", erklärte
Ministerin Bures. "Länder, denen es nicht gelingt, ihre
Realwirtschaft wettbewerbsfähig zu halten, haben die größten
Probleme. Erfolgreich sind Länder mit innovativem Unternehmenssektor,
exzellenter universitärer und außeruniversitärer Forschung, mit einem
differenzierten staatlichen Förderungswesen, funktionierendem
Wettbewerb und Rechtssicherheit", so Bures.

Deswegen ist es für die Ministerin so erfreulich, dass ihre in
Alpbach begonnene Initiative "Innovationsland Österreich" so viel
Resonanz finde und sich die Wirtschaft ebenfalls zu mehr Forschung
und Entwicklung verpflichte. Und sie betont: "Ich bin zuversichtlich,
dass sich noch weitere Unternehmen dieser Initiative anschließen
werden."

Weitere Informationen, Bilder und ein Video unter:
www.bmvit.gv.at
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0183 2011-11-24 11:54 241154 Nov 11 NVM0001 0446



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Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
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