- 24.11.2011, 10:40:01
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Rauch zu ÖBB: Runter vom Belastungsgleis, rauf auf die Sparschiene
ÖVP legt Reformvorschläge für Kostentreiber ÖBB auf den Tisch – Situation für Steuerzahler unzumutbar
Wien, 24. November 2011 (ÖVP-PD) "Runter vom Belastungsgleis
und rauf auf die Sparschiene", fordert ÖVP-Generalsekretär Hannes
Rauch angesichts jüngster Zahlen, wonach die ÖBB Österreichs
Steuerzahlern noch teurer kommen werden, als angenommen. Fünf
Milliarden Euro im Jahr, zwei Milliarden davon allein für die ÖBB-
Pensionen und dazu noch mal zwei Milliarden als Haftungen – das
müssen die Österreicher von ihrem hart erarbeiteten Steuergeld an
die Bahn abliefern. Die Gesamtschulden der Bahn werden bis 2017
noch dazu auf 30 Milliarden Euro anwachsen. "Das ist unzumutbar.
Wir müssen beim Kostentreiber ÖBB endlich effektiv den Sparstift
ansetzen. Deshalb hat die ÖVP ein umfassendes Reformkonzept auf den
Tisch gelegt", so Rauch weiter. ****
"Es kann nicht sein, dass ÖBB-Bedienstete nach wie vor mit
durchschnittlich 52 Jahren in Pension gehen und die Rechnung für
dieses Privileg dem Steuerzahler aufgedrückt wird. Mit dieser
Ungerechtigkeit muss endlich Schluss sein. Bis 2020 muss das
Durchschnittspensionsalter auch bei der Bahn bei 62 Jahren liegen",
hebt der ÖVP-General einen entscheidenden Punkt hervor. Insgesamt
ließe sich durch kostengünstiges Wirtschaften bei den ÖBB rund eine
Milliarde Euro pro Jahr einsparen. "Die ÖVP wird nicht zulassen,
dass dieses Geld einfach liegen bleibt. Es wird Zeit, dass wir bei
einem der größten Kostentreiber der Republik den Sparstift ansetzen
und mit Privilegien und Misswirtschaft auf Kosten der Steuerzahler
gründlich aufräumen. Unsere Vorschläge liegen auf dem Tisch, jetzt
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