- 24.11.2011, 10:18:18
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Landtag: Resolution zu Gleichstellung für Regenbogenfamilien
Wien (OTS) - Der Wiener Landtag wird heute Donnerstag mit den
Stimmen von SPÖ und Grünen eine Resolution zur Gleichstellung von
Regenbogenfamilien beschließen.
Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft diskriminiert Paare mit
Kinderwunsch
Dazu die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sandra
Frauenberger: "Das Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft (EP), das
am 1.1.2010 in Kraft trat, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur
gesellschaftlichen und rechtlichen Gleichstellung. Der Aspekt der
Regenbogenfamilien wurde in das Gesetz aber leider nicht ausreichend
integriert. Das Gesetz ignoriert den Kinderwunsch von Schwulen und
Lesben ebenso wie die gelebte Lebensrealität der Regenbogenfamilien."
Konkret fordert der Wiener Landtag in seinem Resolutionsantrag die
Bundesregierung auf, folgende gesetzlichen Maßnahmen zur
Gleichstellung von Regenbogenfamilien zu setzen:
o Den Zugang zu medizinisch unterstützter Fortpflanzung auch für
alleinstehende Frauen und Lesben in Eingetragener
PartnerInnenschaft zu ermöglichen.
o Die gemeinsame Adoption und Stiefkindadoption für Eingetragene
PartnerInnen zu ermöglichen.
o Die eigens geschaffene Kategorie "Nachname" für Eingetragene
PartnerInnen abzuschaffen.
o Die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.
"Mit diesem Forderungspaket wollen wir erreichen, dass
Regenbogenfamilien und ihre Kinder wahrgenommen, respektvoll
behandelt und in ihrer individuellen Besonderheit wertgeschätzt
werden, denn Familie ist, wo Liebe ist", so Frauenberger
abschließend. (Schluss) gph
Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Gabriele Philipp
Tel.: +43 1 4000 81295
mailto:[email protected]
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