- 23.11.2011, 12:50:52
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Niederösterreich und Tschechien wollen auch künftig zusammenarbeiten
LR Schwarz: Menschen und Wirtschaftsraum sollen weiter zusammenwachsen
St. Pölten (OTS/NLK) - In St. Pölten unterzeichneten heute,
Mittwoch, 23. November, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und der für
Regionalpolitik zuständige Vizeminister der Tschechischen Republik,
Ing. Michel Janeba, eine Absichtserklärung über die künftige
Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Tschechien. "Wir haben
einander im vergangenen August in Prag getroffen und dabei
festgehalten, dass die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit
zwischen Niederösterreich und Tschechien weiter fortgesetzt werden
soll und die Menschen sowie der Wirtschaftsraum weiter
zusammenwachsen sollen. Heute wollen wir dies schriftlich in einem
Vertrag festhalten", erläuterte Landesrätin Schwarz im Rahmen der
Vertragsunterzeichnung. Vizeminister Janeba sagte, dass die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und
Tschechien sehr ausgereift und gut sei; dies zeige auch das heutige
Treffen in St. Pölten, das das mittlerweile dritte Zusammentreffen im
heurigen Jahr darstelle. Auch er sprach sich für eine Fortsetzung
dieser Zusammenarbeit in Zukunft bzw. nach 2014 aus.
Im Hinblick auf eine in diesem Rahmen präsentierte Studie, die im
Sommer 2011 von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik
im Rahmen des Projekts "Gelebte Nachbarschaft in der Grenzregion"
durchgeführt wurde und die die Einstellung der Bewohnerinnen und
Bewohner grenznaher Gemeinden in Niederösterreich, der Tschechischen
Republik und der Slowakei untersucht hat, hielt Schwarz fest, dass
die Menschen heute ein positives Bild von der Zusammenarbeit mit den
Nachbarn hätten und die Chancen erkennen würden, die dieses
Miteinander bietet. Die positive Entwicklung sei, so Schwarz, auch
durch Zahlen belegbar. Beispielsweise habe es in den vergangenen
Jahren einen Zuwachs an Betriebsstandorten um bis zu 70 Prozent
gegeben, bei der Kaufkraft liege Niederösterreich an erster Stelle,
beim Haushalts-Einkommen sei ein Plus von 50 Prozent zu verzeichnen
und auch bei den Beschäftigungszahlen habe es einen Anstieg gegeben,
aktuell habe Niederösterreich die höchste Beschäftigungsquote der
Geschichte. Außerdem seien bisher über 5.000 Projekte mit
EU-Förderung umgesetzt worden, etwa im Verwaltungs-, im Verkehrs- und
im Gesundheitsbereich oder auch im Tourismus. Es gelte, so Schwarz,
diese Projekte weiterzuführen, denn sie kämen den Menschen in den
Grenzregionen zugute. "Die Arbeit muss fortgesetzt werden.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat 2010 bereits mit einer
entsprechenden EU-weiten Initiative begonnen, vor kurzem wurde die
St. Pöltner Erklärung unterzeichnet. Mit dem heutigen Vertrag
positionieren wir den gemeinsamen politischen Willen, dass
Niederösterreich und die Tschechische Republik noch stärker
zusammenrücken wollen. Dies soll den Menschen in den Regionen
Sicherheit geben und ihnen Mut machen, die Grenzen auf allen Ebenen
zu überschreiten", so Schwarz.
Die heute in St. Pölten präsentierte Studie zum Thema "Gelebte
Nachbarschaft in der Grenzregion" ergab u. a. ein grundsätzlich
positives Meinungsbild zur Entwicklung der Regionen und ein "Ja" zur
verstärkten Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Die Ergebnisse
dieser Studie stehen auf www.oegfe.at zum Download zur Verfügung.
Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Telefon 02742/9005-12600,
e-mail [email protected] bzw. [email protected], www.oegfe.at.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
www.noe.gv.at/nlk
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