• 23.11.2011, 12:11:02
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Aubauer und Schittenhelm: Mit Mitterlehner unterstützt nächster Minister die raschere Anhebung des Frauenpensionsalters

PVA-Pinggera gab zuletzt bekannt: Frauen verlieren zumindest 10% Pension durch den früheren Pensionsantritt!

Wien (OTS) - "Unsere Initiative erfährt immer breitere Zustimmung
- und das ist gut so! Auch Familienminister Mitterlehner ist nun für
die raschere Anpassung der Frauenpensionsalter an jenes der Männer.
Wir bleiben dabei: Wer den Frauen für jedes Kind vier Jahre auf die
Pension anrechnen, unterstützt die Frauen, hilft ihnen im Kampf gegen
allzu frühe Zwangspensionierungen und erhöht ihre Chancen auf eine
höhere Pension", erklären die Bundesobmann-Stellvertreterin des
Österreichischen Seniorenbundes, Mag. Gertrude Aubauer,
Seniorensprecherin der ÖVP und die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen
Dorothea Schittenhelm, die Frauensprecherin der ÖVP anlässlich der
heutigen Aussagen des Wirtschaftsministers.

"Die Kritik von Frauenministerin Heinisch-Hosek oder auch von den
ÖGB-Frauen können wir weiterhin nicht nachvollziehen! Weil ein
Drittel der Frauen aus der Arbeitslosigkeit in die Pension
übertreten, dürfen die anderen zwei Drittel nicht länger bleiben? Und
weil Frauen noch immer negativ von der Gehaltsschere betroffen sind,
dürfen sie sich nicht höhere Pensionen erwerben? Die Beibehaltung des
Frauenpensionsalters ändert ja nichts an diesen Punkten. Außerdem
wollen wir ja die Anrechnung der Kindererziehungszeiten verbessern",
richtet sich Schittenhelm an jene Gruppen, die bei diesem Thema
weiterhin bremsen.

"Wir halten noch einmal fest: Arbeitsmarktprobleme löst man mit
Arbeitsmarktpolitik - nicht im Pensionssystem! Daher unser Aufruf an
den Arbeitsminister: Schnüren Sie endlich ein Beschäftigungspaket
50plus - für Frauen und Männer! Wir müssen alle Menschen aktiv dabei
unterstützen, bis zum gesetzlichen Pensionsantrittsalter und wenn man
will auch darüber hinaus arbeiten zu können und zu dürfen. Und
schließlich bestätigte ja auch PVA-Chef Winfried Pinggera erst
kürzlich gegenüber PROFIL, dass die frühere Pensionierung Frauen
'zumindest 10% ihrer Pension kostet', was wohl ein nicht
unbedeutender Punkt ist", erklärt Aubauer zum zweiten Aspekt der
Debatte.

Abschließend zeigen sich beide Frauenpolitikerinnen überzeugt:
"Gut, dass nun immer mehr Verantwortungsträger sich unserer Forderung
anschließen. Freilich heißt das nicht, dass damit die Arbeit für die
Gleichstellung der Frauen in anderen Bereichen eingestellt würde und
es heißt auch nicht, dass deshalb auf die arbeitslosen Frauen
vergessen wird. Im Gegenteil!"

Rückfragehinweis:

ÖVP-Frauenbewegung
   Generalsekretärin Bernadett Thaler
   Tel.: 01 - 40126-652
   mailto:[email protected] 
   www.frauenoffensive.at
   
   Österreichischer Seniorenbund
   stv. Generalsekretärin Susanne Walpitscheker
   Tel.: 0650-581-78-82
   mailto:[email protected] 
   www.seniorenbund.at

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