Wr. Gemeinderat - SP-Vettermann: "Wir brauchen eine ganztägige und gemeinsame Schule"
Wien (OTS/SPW-K) - In der Debatte über das Bildungsvolksbegehren
im Rahmen der aktuellen Stunde im Wiener Gemeinderat zeigte sich
SP-Gemeinderat Heinz Vettermann erfreut über die mehr als 100.000
Unterschriften von Wienerinnen und Wienern. Die vielen Unterschriften
zeigen klar, dass die Menschen die Absicht der Initiatoren, nämlich
die gesamte Breite der Bildungspolitik abzudecken, unterstützen. Es
brauche einen großen Wurf, der vom Kindergarten als
elementarpädagogischer Einrichtung, über die gemeinsame und
ganztägige Schule bis hin zur stärkeren Förderung der Universitäten
und Erwachsenenbildung reiche.
Vettermann verwies darauf, dass Wien seinen Beitrag leiste. "Wir
brauchen eine ganztägige und gemeinsame Schule und sind mit dem
Modell der Neuen Mittelschule auf einem guten Weg. Das ist ein erster
Schritt. Wir wollen aber noch weitergehen. Anstatt über die
Ausweitung der Strafkompetenzen der Lehrerschaft zu diskutieren,
sollten wir über eine bessere Ausbildung reden, über eine stärkere
Individualisierung, um Schwächere mitnehmen und Begabte gezielt
fördern zu können. Nicht zuletzt hat Wiens Bürgermeister Michael
Häupl auch selbst das Volksbegehren unterschrieben und damit deutlich
seine Unterstützung signalisiert", betonte der SP-Bildungssprecher.
Ein klares Zeichen für die Wichtigkeit der Forderungen sah
Vettermann auch darin, dass diese bildungspolitischen Anliegen von
überparteilichen Initiativen von SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern
und Studierenden, den Sozialpartnern, der Industriellenvereinigung
und breiten Teilen der Wirtschaft unterstützt werden. "Wenn die
meisten Unterstützungserklärungen in einem Bezirk abgegeben wurden,
wo die ÖVP sogar noch vorhanden ist, nämlich der Inneren Stadt,
sollten die konservativen Bremser endlich einsehen, dass sie die
Einzementierung des unbefriedigenden Status Quo verschulden", so
Vettermann. "Was gut für unsere Kinder, SchülerInnen und Studierende
ist, ist auch gut für Wien."
(Schluss)
Presse
Mag. Martin Schipany
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