OTS0094   23. Nov. 2011, 10:14

Coface: CEE Top 500-Unternehmen steigerten Umsatz um knapp 20%, aber 10% weniger Mitarbeiter - ANHANG


ANHANG zu OTS - Grafik: CEE Top 500-Unternehmen steigerten Umsatz um knapp 20%, aber 10% weniger Mitarbeiter

Die aktuelle Studie "CEE Top 500" des
Kreditversicherers Coface zeigt, dass die Top-Player aus Zentral- und
Osteuropa auf ein gutes Geschäftsjahr 2010 zurückblicken können: Die
Umsätze und Profite der 500 größten Unternehmen in der Region stiegen
im Vergleich zu 2009 deutlich an. Die Zahl der Mitarbeiter der
gewerteten Unternehmen sank im Jahresvergleich. Allerdings gibt es
große Unterschiede zwischen einzelnen Ländern und Branchen.

Mehr Umsatz, mehr Profit: Top-Player wachsen zweistellig

Nachdem die Top-Player aus der CEE-Region im Jahr 2009 noch
Umsatzeinbußen in der Höhe von 15,8% hinnehmen mussten, zeigten die
Zahlen der 500 größten Unternehmen im Vorjahr wieder deutlich nach
oben: Die Umsätze wuchsen um 19,8% auf insgesamt 545,36 Mrd. Euro und
auch die Nettogewinne verbesserten sich im Jahr 2010 wieder um 12,6%
auf nunmehr 21,86 Mrd. Euro.

Weniger Beschäftigte

Einhergehend mit der gestiegenen Arbeitslosigkeit beschäftigten
auch die Großunternehmen in Zentral- und Osteuropa 2010 weniger
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als im Jahr zuvor. Arbeiteten 2009
noch 2,16 Mio. Menschen in einem Unternehmen der CEE Top 500, waren
dort im Vorjahr nur noch 1,94 Mio. Personen beschäftigt - was einem
Rückgang von 10,1% entspricht.

Die Spitzenplätze: Polen, Ungarn und die Ukraine

Mit 32,0% der CEE Top 500-Unternehmen bzw. 160 Betrieben in der
Wertung baut Polen seine Spitzenstellung im Vergleich zum Vorjahr
noch aus. Auch Ungarn verteidigt seinen zweiten Platz in der
Länderwertung mit 74 Unternehmen, die zu den Top-Playern zu zählen
sind. 2010 stellte die Ukraine 66 der größten Betriebe in der
CEE-Region und kommt damit im Ländervergleich erstmals auf Platz 3.

Auf dem vierten Platz findet sich Rumänien mit 50 Unternehmen,
gefolgt von Tschechien (37 Unternehmen) und der Slowakei (28
Unternehmen). Bulgarien teilt sich mit Slowenien ex aequo mit je 17
Unternehmen den siebenten Platz. Darauf folgen Litauen (9. Platz, 16
Unternehmen), Kroatien mit 14, Serbien mit 12 und Lettland mit acht
der größten Betriebe in den CEE Top 500. Wie im Vorjahr bildet
Estland, das mit nur einem Unternehmen unter den Top-Betrieben in
Zentral- und Osteuropa vertreten ist, das Schlusslicht des
Ländervergleichs.

Gewinner und Verlierer

Die CEE Top 500 spiegeln auch die wirtschaftliche Entwicklung der
Länder Zentral- und Mitteleuropas wider, die sehr unterschiedlich von
den Folgen der Wirtschaftskrise betroffen waren. Während acht der 13
CEE-Länder 2010 wieder ein Wirtschaftswachstum zwischen +1,0%
(Ungarn) und +4,2% (Ukraine) verzeichnen konnten, stagnierte die
Wirtschaft in Bulgarien und Litauen (+/- 0,1%). In Lettland (-0,9%),
Kroatien (-1,5%) und Rumänien (-1,9%) schrumpfte die Wirtschaft im
Vorjahr sogar -wie auch schon 2009. Das einzige Land der Region, das
sowohl 2009 als auch 2010 mit einem positiven Ergebnis aufwarten
konnte, war Polen, dessen BIP 2010 um +3,4% wuchs.

Gewinner waren aber nicht nur einzelne Länder, sondern auch
verschiedene Branchen: Nach den Einbrüchen von 2009 konnten vor allem
die Metallindustrie, der Bergbau, der Produktionssektor und der
Großhandel, aber auch die Öl- und Gasindustrie steigende Umsätze
verzeichnen. Die Autobranche konnte ebenfalls deutlich zulegen, sie
ist nun mit 28 Unternehmen (2009: 14) in den Top 500 der CEE-Region
vertreten.

Die gesamte Studie zum Download unter:
http://www.ots.at/redirect/coface1

Über die CEE Top 500:

Die Liste der CEE Top 500 ist ein Gemeinschaftsprojekt der
Niederlassungen von Coface in Zentral- und Osteuropa. Das Ranking
umfasst die größten Unternehmen der Region - gemessen an deren Umsatz
im Kalenderjahr 2010 - und wurde in diesem Jahr bereits zum dritten
Mal erstellt. Dabei wurden folgende Länder berücksichtigt: Bulgarien,
Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien,
Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. In
jedem dieser Länder wurden die größten Unternehmen (ab einem Umsatz
von 120 Mio. Euro) ermittelt, wobei Finanzdienstleister wie z. B.
Banken, Versicherungen, Leasinggesellschaften oder Börsenmakler nicht
berücksichtigt wurden. Neben dem Umsatz beinhaltet das Ranking der
CEE Top 500 andere wichtige Unternehmenskennzahlen, darunter den
Net-Profit, die Anzahl der Beschäftigten und die jeweiligen
Veränderungen zum Vorjahr.

Coface Austria & Coface Central Europe

Coface Austria, mit Zentrale in Wien und Niederlassungen in Polen,
Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei, Tschechien, Rumänien und
Bulgarien ist seit Gründung 1954 der Partner am heimischen Markt für
Kreditversicherungen. Seit 1997 ist Coface Austria Tochter der
französischen Coface und damit Teil eines der drei Global Player am
Kreditversicherungsmarkt. Die Schwestergesellschaft Coface Central
Europe ist seit 20 Jahren Marktführer für Wirtschaftsinformationen in
12 zentraleuropäischen Ländern. Ergänzend bietet man in der gesamten
Region Inkassoservices an. Coface Central Europe ist ein
Gemeinschaftsunternehmen der Coface (75 Prozent) und des KSV1870 (25
Prozent). Seit 2002 ist Wien innerhalb des Coface Konzerns
Headquarter für Zentral- und Osteuropa, die gesamte Region zählt
bereits über 700 Mitarbeiter/innen.

Coface

Die Coface-Gruppe, einer der weltweit führenden Kreditversicherer,
bietet Unternehmen globale Lösungen für ihr Forderungsmanagement.
2010 erwirtschaftete die Gruppe einen konsolidierten Umsatz von 1,6
Mrd. Euro. 6.400 Mitarbeiter/innen in 66 Ländern bieten weltweit
lokalen Service. Jedes Quartal veröffentlicht Coface ihre
Einschätzung des Risikos von 156 Ländern. Diese Bewertung basiert auf
den einzigartigen Kenntnissen über das Zahlungsverhalten von
Unternehmen und der Expertise der 250 Kreditprüfer. Coface ist die
Tochter der französischen Bank Natixis (Stammkapital 16,8 Mrd. Euro,
Ende Dezember 2010).

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0094 2011-11-23 10:14 231014 Nov 11 COF0001 0848



Coface Austria Kreditversicherung AG Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Coface Austria Holding AG
Susanne Krönes
Head of Marketing and Communications
Tel.: 01/515 54 - 512
susanne.kroenes@coface.at

Aussendungen von Coface Austria Kreditversicherung AG abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten: